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Wie entsteht eigentlich so eine Ergänzungslieferung? − Teil 2

Wie entsteht eigentlich so eine Ergänzungslieferung? − Teil 2

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Raabe Verlag Nafi WebshopDas letzte Mal habt ihr gesehen, wie es dazu kam, dass der Lehrer, Autor Bob Blume Manuskript Unterrichtseinheit ArbeitHerr Blume, einen Beitrag, also eine von ihm ausprobierte Unterrichtseinheit, für den Raabe Verlag schreibt. Nachdem er damit angefangen hat, geht erst einmal ein wenig Zeit ins Land – und Herr Blume schreibt und schreibt und schreibt.

Redakteurin Manuskript Eingang E-MailUnd dann endlich ist es soweit: Frau Kizele aus der Deutsch-Redaktion bekommt den fertigen Beitrag von Bob Blume per E-Mail zugeschickt. Sie freut sich wie Bolle, weil er sich gleich beim ersten Mal an den vorgegebenen Umfang und die Formatvorlage gehalten hat, was ihr viel Arbeit erspart. Das ist nämlich nicht immer der Fall! Sonst müsste sie mühsam ganze Textstellen aus dem Dokument streichen Redakteurin Manuskript Manuskriptbtbearbeitungoder, was noch viel schlimmer wäre, hinzufügen. Noch ein, zwei kleine Änderungen und die Rohfassung des Beitrags ist erstmal fertig und Frau Kizele beginnt mit der redaktionellen Arbeit. Das heißt, sie formuliert Teile des Manuskripts um, damit es die Schüler besser verstehen, kürzt die eine oder andere Stelle und verpasst dem Ganzen ein ansprechendes Layout.

Da es sich um einen Beitrag aus dem Fach Deutsch handelt, in dem oft Bücher und Gedichte behandelt oder Zeitungsartikel besprochen werden, sind nicht alle im Beitrag RAABE Verlag Rechteabteilung Bernhard Leitz Rechteanfrageverwendeten Texte von Herrn Blume selbst, sondern auch von anderen Autoren. Diese Texte dürfen natürlich nicht einfach so verwendet werden, sondern man muss bei den Verlagen, bei denen sie erschienen sind, um Erlaubnis fragen. Das macht Frau Kizele jedoch nicht selbst. Darum kümmert sich im Raabe Verlag unter anderem der Herr Leitz aus der Rechtsabteilung. Der setzt sich ans Telefon, schreibt eine E-Mail oder ganz altmodisch einen Brief und sorgt dafür, dass Frau Kizele diese Texte in ihrem Beitrag abdrucken darf.

Aber weil ein Beitrag so ganz ohne Bilder und Zeichnungen ziemlich langweilig aussieht und der Raabe Verlag ja nicht möchte, dass die Schüler im Unterricht einschlafen, sucht Frau Kizele in verschiedenen Bilddatenbanken nach Fotos, die den Text und die Oliver Wetterauer Zeichner Illustrator Zeichnung IllustrationArbeitsblätter etwas auflockern oder ihn sogar besser verständlich machen. Manchmal findet sich aber auf Teufel komm raus keine passende Abbildung. In diesem Fall wendet Frau Kizele sich an Zeichnerinnen und Zeichner, die für den Raabe Verlag arbeiten, wie zum Beispiel den Herrn Oliver Wetterauer. Der hört sich an, was Frau Kizele gerne hätte, und zaubert binnen kürzester Zeit großartige und manchmal auch farbenfrohe Illustrationen.

Wie es mit der Ergänzungslieferung weitergeht, das sehen wir dann beim nächsten Mal.

(Text: Ralf Baumgartner und Marcel Meder. Fotos: Nadine Kowalski und Claudia Proske)

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Marcel Meder
Marcel Meder
m.meder@raabe.de

... ist RAABE-Redakteur und betreut die Projekte RAAbits Berufliche Schulen Religion und Werte und Ethik Mittlere Schulformen.

3 Kommentare
  • Wie entsteht eigentlich so eine Ergänzungslieferung? − Teil 1 – Lehrer-Blog | Lehrer-Blog
    Gepostet um 14:00h, 05 März

    […] Und wie es mit der Ergänzungslieferung weitergeht, das sehen wir dann beim nächsten Mal. […]

  • Wie entsteht eigentlich so eine Ergänzungslieferung? − Teil 3 – Lehrer-Blog
    Gepostet um 16:31h, 12 März

    […] Beim letzten Mal haben wir Euch gezeigt, wieviel Arbeit beim Raabe Verlag in einen Beitrag – also eine Unterrichtseinheit wie die von dem Lehrer Bob Blume – gesteckt wird, bis er an den Setzer geschickt werden kann. Denn genau das passiert jetzt. Frau Kizele schickt den ganzen Beitrag, mit allen Bildern und Zeichnungen, den Texten, bei denen die Rechte geklärt wurden, an die Frau Katharina Melter von Röser Media. Die erstellt daraus die erste Satzfahne. Das muss man mal kurz erklären. Denn die Satzfahne hängt man nicht auf das Dach des Verlags auf einen Fahnenmast. Mit „Satzfahne“ meint man einen Ausdruck oder eine Datei mit dem Layout, das den von Frau Kizele bearbeiteten Text und die Bilddaten enthält. Sobald Frau Melter also damit fertig ist, schickt sie die PDF-Datei an Frau Kizele, die daraufhin überprüft, ob alles an Ort und Stelle ist. Frau Kizele macht ein paar Anmerkungen und gibt die korrigierten Satzfahnen zurück an Frau Melter. So geht das noch ein paar Mal hin und her, bis der Beitrag zu aller Zufriedenheit gesetzt ist. Mit dieser letzten Satzfahne ist der Beitrag eigentlich druckfrei, aber weil eine Ergänzungslieferung nicht nur aus einem, sondern aus mehreren Beiträgen besteht, muss sich Frau Kizele natürlich um jeden Beitrag ebenso liebevoll kümmern, wie um den von Bob Blume. Und wenn die alle fertig sind, dann gehen sie in den Druck. […]

  • Wie entsteht eigentlich so eine Ergänzungslieferung? − Die Fotostory – Lehrer-Blog
    Gepostet um 07:56h, 24 März

    […] unseren drei Blogposts (Teil 1, Teil 2 und Teil 3) habt ihr gelernt, wie eine Ergänzungslieferung im RAABE Verlag entsteht. Nun haben wir […]

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