Wie der Hase läuft – neu an der Schule

Wie der Hase läuft – neu an der Schule

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Schwer bepackt stehen am ersten Schultag nicht nur eine Horde neuer Schüler vor dem Schultor –auch der eine oder andere Lehrer hat seinen ersten Schultag in neuer Umgebung. Was allen gemeinsam ist: Sie sind neugierig, vielleicht auch ein wenig nervös, gespannt auf die neue Schule – aber auch ziemlich planlos: Welche Strukturen gibt es an der Schule? Wer ist wofür zuständig? Wo steht der Kopierer? Und wo war gerade noch einmal Raum C-104?

Mentoren für die Neuen

Starthilfe von Kollegen mit dem Mentorensystem. © Thinkstock\iStock

Starthilfe von Kollegen mit dem Mentorensystem.
© Thinkstock\iStock

Für die Schülerinnen und Schüler gibt es an den meisten Schulen schon Mentorensystem – aber wie sieht es mit einer solchen Hilfestellung für neue Kolleginnen und Kollegen aus? Auch neue Lehrkräfte brauchen Orientierung und Unterstützung im Dschungel einer Organisation, die für sie anfangs nach unbekannten Regeln abläuft. Die Anforderungen an sie sind hoch – sie sollen sich möglichst schnell in den schulischen Ablauf integrieren, sich in der Schulentwicklung einbringen, Projekte organisieren und und und. Das alles gelingt aber nur, wenn sie sich im Kollegium wohl fühlen und über ausreichende Informationen verfügen. Mit einem Mentorensystem kann das gewährleistet werden. Auch für die Schulleitung hat das einen Vorteil: Die Mentoren entlasten sie durch ihre Tätigkeit in der Personalentwicklung und -beurteilung.

Wer wird Mentor?

Die Mentoren werden idealerweise von der erweiterten Schulleitung nominiert. Die Kriterien dafür sind vielfältig. Es können zum Beispiel Kolleginnen und Kollegen sein, die dasselbe Fach unterrichten wie der neue Kollege, über Eigeninitiative und Empathie verfügen, seit mehreren Jahren an der Schule sind und sich deshalb mit allen Abläufen und Interna bestens auskennen. Eine Zusammenfassung der Mentorenaufgaben gibt es hier zum kostenlosen Download. Ob die jeweiligen Personen die Aufgabe auch tatsächlich übernehmen, entscheiden sie aber letztendlich selbst. Freiwilligkeit ist das oberste Gebot!

Natürlich könnte ich nun noch mehr zu den Vorteilen und Abläufen eines Mentorensystems schreiben. Aber das hat schon unser Autor Jörg Barda getan – lesen Sie hier weiter.

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Britta Minges
b.minges@raabe.de

... ist als Produktmanagerin für alles rund um die Werke "Auf dem Weg zur inklusiven Schule" und "Auf dem Weg zur inklusiven Grundschule", ebenso wie für SCHULLEITUNGONLINE zuständig - und ist Social-Media-Managerin

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