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Stell dir vor, es ist Krieg, aber keiner will schießen – der Weihnachtsfrieden von 1914

Stell dir vor, es ist Krieg, aber keiner will schießen – der Weihnachtsfrieden von 1914

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Dezember 1914: Die Westfront im Ersten Weltkrieg war im Stellungskrieg festgefahren. Feindliche Soldaten lagen sich in Schützengräben gegenüber, die Hoffnung, bis Weihnachten wieder zu Hause zu sein, war eine Illusion. Doch dann passierte etwas, was niemand für möglich gehalten hatte: Deutsche und britische Soldaten – müde vom andauernden Stellungskrieg – verabredeten sich auf ein Zeichen hin zwischen den Schützengräben, bargen gemeinsam die Leichen aus dem Niemandsland, tauschten Schnaps, Tabak und Lebensmittel, versammelten sich um einen Christbaum und sangen gemeinsam Weihnachtslieder. Menschen, die sich vor wenigen Stunden noch gegenseitig beschossen hatten, verbrüderten sich für eine kurze Zeit miteinander, bevor sie im neuen Jahr wieder gegeneinander kämpften. Ein kleines Weihnachtswunder, welches in die Geschichte einging.

Was steckte hinter dem Weihnachtsfrieden?

Doch wie konnte in so einer festgefahrenen Konfliktsituation wie dem Grabenkrieg des 1. Weltkrieges eine Kooperation zwischen den verfeindeten Lagern nach dem Motto „Leben und leben lassen“ entstehen? Und warum endete diese Verbrüderung schnell wieder und wiederholte sich in den folgenden Jahren nicht?

Antworten darauf können Sie mit Ihren Schülern im Geschichtsunterricht mit dem Beitrag Der Weihnachtsfrieden 1914 und das „Gefangenendilemma“ Ein Modell der Spieltheorie als Erklärung für Fraternisierung im Ersten Weltkrieg erarbeiten.

Ihr Gratis-Material für den thematischen Einstieg: Dezember 1914 – Kooperation auf dem Schlachtfeld

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Jennifer Daxer
Jennifer Daxer
j.daxer@raabe.de

ist Redakteurin im Bereich Gesellschaftswissenschaften.

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