Vorhang auf für RAAbits Wirtschaft

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oder: Was die Simpsons mit innovativem Wirtschaftsunterricht zu tun haben

„Ich habe drei Kinder und kein Geld. Warum kann ich nicht keine Kinder haben und drei Geld?“
Dieses Zitat von Homer Simpson bringt Schüler und Lehrer auf den ersten Blick zum Schmunzeln – vor allem begeisterte Serienfans. Auf den zweiten Blick lenkt es unsere Aufmerksamkeit auf einen zentralen Gegenstand des Wirtschaftsunterrichts: das Problem der ökonomischen Knappheit.

Homer Simpson hat drei Kinder, die gerne Donuts, Skateboards, Bücher oder andere    Dinge kaufen. Das Familieneinkommen der Simpsons ist jedoch begrenzt und wird von den Wünschen Homers und seiner Kinder „verschlungen“. Wäre Homer kinderlos, könnte er das Familieneinkommen hingegen allein ausgeben und sich mehr eigene Wünsche erfüllen. Das Zitat von Homer zeigt auf, dass ökonomische Knappheit zu Entscheidungskonflikten führt, z. B. zwischen den Bedürfnissen von Eltern und ihrer Kinder.

Lebenswelt im Wirtschaftsunterricht

Das Serienzitat ist ein Beispiel dafür, wie Jugendliche im Wirtschaftsunterricht dort „abgeholt“ werden können, wo sie sind – in ihrer Lebenswelt und Alltagskultur. Genau hier setzen RAAbits Wirtschaft und seine innovativen Unterrichtsmaterialien an. Denn die Lernenden verbinden mit dem Fach Wirtschaft häufig komplizierte Fachbegriffe wie „Europäische Finanzstabilisierungsfazilität“ oder vergleichsweise „trockene“ Rechenspiele aus der Zahlenwelt von Bilanzen und Statistiken.

Damit sich dies ändert, erstellen die Schüler mithilfe von RAAbits Wirtschaft z. B. einen eigenen Businessplan für ihre Wunschdiskothek. Sie erkunden den globalen Handel am Beispiel der Smartphone-Produktion oder analysieren den Wirtschaftskreislauf anhand der Serienwelt der Simpsons. In Experimenten erleben die Lernenden, wie ökonomische Entscheidungen und Probleme zustande kommen. Im sogenannten Keks-Experiment wird ökonomische Knappheit „greifbar“: Die Schüler erfahren „hautnah“, dass Kekse umso begehrenswerter sind, je knapper sie sind.

Das Gegenteil von „knapp“ sind die Materialsammlungen der meisten Wirtschaftslehrer. Besonders oft haben wir während unserer Marktforschung daher den Wunsch gehört, Materialien auf einen Blick finden zu können. Im Werk RAAbits Wirtschaft bringt eine alphabetische Themenübersicht auf der Titelseite jedes Beitrags „Licht“ in den „Materialwald“. Ein kurzer Blick auf die Themenübersicht verrät, welche Materialien in einem Beitrag beispielsweise das Thema „Unternehmensziele“ behandeln.

Flexibel und innovativ

Flexibilität garantiert auch der innovative Aufbau der Unterrichtseinheiten in zwei bis drei Modulen. Beispielsweise gliedert sich ein Beitrag zum Thema „Warum und wie handeln Staaten miteinander?“ in die drei Module „Grenzenloser Handel“, „Von Freihandel bis Protektionismus“ und „Freihandelsabkommen – das Beispiel TTIP“. Knappe Module liefern dabei nicht nur eine Antwort auf volle Lehrpläne, sondern können auch flexibel mit dem Eigenmaterial der Wirtschaftslehrer kombiniert werden. Aufgaben, die das Vorwissen zu jedem Modul aktivieren, machen die Module anschlussfähig. Denn Konzepte wie „Bruttoinlandsprodukt“ oder „Handelshemmnisse“ sind den Schülern oft fremd.

Während Fachkonzepte bei den Schülern weniger bekannt und beliebt sind, sind es Konflikte und Ereignisse aus der aktuellen Presse umso mehr. Der hohe Rechercheaufwand für die Lehrkräfte verhindert jedoch in stressigen Phasen, dass der Wirtschaftsunterricht mit ökonomischen Entwicklungen Schritt hält.

Wirtschaft aktuell

Damit aktuelle Diskussionen aus der Wirtschaftswelt in Zukunft auch im Klassenzimmer entfacht werden können, liefert der Service RAAbits Wirtschaft aktuell einmal im Monat brandaktuelle Zeitungsartikel und Grafiken als didaktisch aufbereitetes Arbeitsblatt per E-Mail. Mit den Materialien wecken Sie z. B. den Streit zwischen VW und seinen Zulieferern zum Leben oder diskutieren mit Ihnen, ob Silvesterraketen und Böller aufgrund der hohen Feinstaubbelastung verboten werden sollten.

Unser neues Werk RAAbits Wirtschaft wirft also nicht nur Licht auf das Streitdrama zwischen VW und seinen Zulieferern, sondern auch auf die „Materialwälder“ der Wirtschaftslehrer und die Serienbühne der Simpsons. Kurzum: Es ist aktuell, modular und lebensnah.

 

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Madeleine Hankele
Madeleine Hankele
m.hankele@raabe.de

... ist Redakteurin im Bereich Gesellschaftswissenschaften und betreut das Fach Wirtschaft.

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