Pubertät Tag

[caption id="attachment_9307" align="alignright" width="250"]Sexuelle Bildung an Schulen vermitteln. Foto: Colourbox.de Sexuelle Bildung an Schulen vermitteln. Foto: Colourbox.de[/caption] Es gibt wohl kaum ein Thema im schulischen Fächerkanon, das anhaltend so kontrovers diskutiert wird wie die Sexualerziehung. Ein zentraler Streitpunkt war stets das Verhältnis von elterlichem Erziehungsrecht und dem Erziehungs- und Bildungsauftrags des Staates. Diese Debatte begleitete den Beschluss der Kultusministerkonferenz von 1968 über die „Empfehlungen zur Sexualerziehung in Schulen“, prägte die gerichtlichen Auseinandersetzungen, die im Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Sexualkundeunterricht aus dem Jahr 1977 mündeten, und sie ist auch heute noch aktuell, wie zuletzt die Diskussion um den neuen baden-württembergischen Bildungsplan zeigte.

In der Sexualerziehung für Schülerinnen und Schüler wichtig: Information statt Ideologie

Aus Sicht der Schülerinnen und Schüler gehen diese ideologischen Kämpfe am Kern des Problems vorbei. Jugendliche brauchen verlässliche und gute sexuelle Bildung – und die Schule ist und bleibt der wichtigste Ort der Wissensvermittlung in diesen Fragen.
Für große politische Aufregung sorgt in Baden-Württemberg zurzeit ein Arbeitspapier zum neuen Bildungsplan 2015. Dieses Papier hat zum Ziel, das Thema „sexuelle Vielfalt“ zum festen Bestandteil der Lehrpläne zu machen. Nun sammeln Gegner wie Befürworter dieser Forderung Unterschriften, die Landeskirchen melden sich zu Wort und Landesvater Kretschmann findet deutliche Worte. [caption id="attachment_7809" align="alignright" width="300"]Machen Sie Vielfalt im Untericht zum Thema! © Thinkstock Machen Sie Vielfalt im Unterricht zum Thema!
© Thinkstock[/caption] Falls Sie das Thema „sexuelle Vielfalt“ jetzt schon im Unterricht thematisieren möchten, bieten sich folgende Materialien an: Unterrichtsmaterialien rund um die Themen Partnerschaft, Ehe und Familie finden Sie hier: Partnerschaft – Ehe – Familie: Alles Liebe, oder was? (RAAbits Ethik/Philosophie) Der vorliegende Beitrag gliedert sich nach der Trias: Partnerschaft – Ehe – Familie, die gesellschaftliche Normen und Kontinuitäten widerspiegelt. Es soll aber nicht der Schluss gezogen werden, dass nur diese Entwicklung die richtige ist. Vielmehr sind die Materialien so ausgewählt, dass sie historisch, naturwissenschaftlich und „subkulturell“ zeigen, welche Vielfalt an glückbringenden menschlichen Beziehungen es gibt.
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