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[caption id="attachment_9307" align="alignright" width="250"]Sexuelle Bildung an Schulen vermitteln. Foto: Colourbox.de Sexuelle Bildung an Schulen vermitteln. Foto: Colourbox.de[/caption] Es gibt wohl kaum ein Thema im schulischen Fächerkanon, das anhaltend so kontrovers diskutiert wird wie die Sexualerziehung. Ein zentraler Streitpunkt war stets das Verhältnis von elterlichem Erziehungsrecht und dem Erziehungs- und Bildungsauftrags des Staates. Diese Debatte begleitete den Beschluss der Kultusministerkonferenz von 1968 über die „Empfehlungen zur Sexualerziehung in Schulen“, prägte die gerichtlichen Auseinandersetzungen, die im Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Sexualkundeunterricht aus dem Jahr 1977 mündeten, und sie ist auch heute noch aktuell, wie zuletzt die Diskussion um den neuen baden-württembergischen Bildungsplan zeigte.

In der Sexualerziehung für Schülerinnen und Schüler wichtig: Information statt Ideologie

Aus Sicht der Schülerinnen und Schüler gehen diese ideologischen Kämpfe am Kern des Problems vorbei. Jugendliche brauchen verlässliche und gute sexuelle Bildung – und die Schule ist und bleibt der wichtigste Ort der Wissensvermittlung in diesen Fragen.
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