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Jahrestag Tag

Rama an der Karibikküste Nicaraguas Seit Generationen lebten die Rama an den Ufern der Karibikküste und vorgelagerten Inseln im heutigen Südosten von Nicaragua traditionell in hölzernen Stelzenhäusern vom Fischfang. Nun muss das auf noch 1300 Menschen geschrumpfte Volk einen weiteren Teil seines angestammten Lebensraums verlassen. Auf einem...

Wenn man heutzutage zum Telefon oder Smartphone greift, um beispielsweise einen Freund in den USA anzurufen, denkt man sich nicht allzu viel dabei: man wählt die Nummer, wartet ein Weilchen, während es läutet, und wenn dann am anderen Ende abgenommen wird und die Beschimpfungen abgeklungen sind, weil man wieder einmal den Zeitunterschied vergessen hat, unterhält man sich ganz normal und tauscht die neuesten Entwicklungen in Beruf und Privatleben aus, um etwa einen Monat später einen mittleren Herzinfarkt zu bekommen, wenn man die Telefonrechnung bekommt.

Von der Leichtigkeit, ein Telefonat über den großen Teich hinweg zu führen

Bei alledem vergisst man jedoch leicht, dass wir diesen Komfort noch gar nicht so lange genießen können. Noch vor etwa anderthalb Jahrhunderten, als der Gedanke an ein Telefon nicht viel mehr als ein Hirngespinst einiger weniger Erfinder war, benötigte eine Nachricht von Europa in die USA etwa zehn Tage, was der durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit desjenigen Schiffes entsprach, das die Nachricht in Form eines Telegramms oder Briefes an Bord transportierte.
Es ist ein riesiges, fast menschleeres Gebiet, größer als das Saarland, das sich die Natur langsam wieder zurückerobert. Wölfe streifen rudelweise durch verlassene Dörfer. Assoziationen an antike Tempelanlagen, deren Spitzen sich mitten in bewaldetem Gebiet nur mühsam über die Baumkronen erheben, drängen sich auf, wenn man sich die heutigen Bilder der einst knapp 50.000 Einwohner zählenden Stadt Prypjat ansieht. Die Menschen im Gebiet um Tschernobyl haben ihre Heimat nicht freiwillig verlassen, sie verloren sie über Nacht. Von etwa 350.000 Menschen ist die Rede, wenn auch einige wenige noch heute in ihren alten Häusern wohnen, auf eigenes Risiko. In Prypjat, der ukrainischen Stadt in unmittelbarer Nähe zu Tschernobyl, nahm am 26. April 1986, also vor mittlerweile 30 Jahren, die Nuklearkatastrophe ihren Lauf. In jener Nacht kam es aufgrund bestimmter Eigenheiten des verwendeten Reaktortyps, menschlichen Versagens und Verstößen gegen die Sicherheitsvorschriften zu mehreren Explosionen im Reaktorkern. Große Mengen radioaktiver Stoffe wurden freigesetzt, die sich als feiner Staub in der näheren Umgebung niederschlugen und – bedingt durch die Wetterlage – in Form von Aerosolen über große Teile Europas auch bis nach Deutschland getragen wurden. Durch Regen wurden die Aerosole aus der Atmosphäre ausgewaschen. Die Warnungen vor dem Verzehr von mit radioaktiven Stoffen belasteten Wildschweinfleisch und Pilzen aus Süddeutschland, insbesondere aus Bayern ist dem ein oder anderen vielleicht noch präsent.

  Was haben E. T. A. Hoffmann, Andreas Gryphius und Gottfried Benn gemeinsam? Alle drei gehören zu den großen deutschsprachigen Schriftstellern, werden in der Schule gelesen – und stehen im Jahr 2016 mit einem runden Geburtstag im Kalender. Ein Anlass, die drei Autoren und ihre Werke...

  Ein schwieriges Jubiläum – "Triumph des Willens" [caption id="attachment_10273" align="alignright" width="227"] „Triumph des Willens“, Szenenbild, 1935 © Imago/EntertainmentPictures[/caption] An vielen Jahrestagen wird uneingeschränkt gefeiert. Andere wagt niemand als „Jubiläum“ zu bezeichnen, geschweige denn, sie im Unterricht zu thematisieren. Zu Letzteren gehört sicher die Premiere des NS-Propaganda-Films „Triumph...

„Niemand hat die Absicht, einen Flughafen zu eröffnen“. Sicherlich kennen Sie die lustigen Postkarten, die die Situation des Berliner Hauptstadtflughafens ad absurdum führen. Die Analogie zu Walter Ulbrichts „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“ ist eindeutig. Dass dieser Ausspruch 40 Jahre nach Ulbrichts...

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