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Schulleitungen – die multifunktionalen Wunderwesen

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Foto: Colourbox.com

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Eine Schule leiten. Was kommt Ihnen dabei als erstes in den Sinn? Sicher sind die Assoziationen je nach Ihrer persönlichen Rolle in der Schule unterschiedlich. Manch einer wird vielleicht mit Schrecken an die Person des Schulleiters denken: Der will uns nur noch mehr Arbeit aufbürden und versteht uns nicht. Ein anderer sieht den Schulleiter als offenen und erfahrenen Berater. Sind Sie selbst Schulleiter, werden Sie wieder einen anderen Blick auf Ihre tägliche Arbeit haben. Denn Ihre Aufgabe ist wahrlich kein Spaziergang. Allerdings ist sie eine lohnenswerte Herausforderung, die nicht nur Verantwortung mit sich bringt, sondern auch neue Möglichkeiten – Schule gestalten, lautet das Stichwort.

Spaß zu haben am pädagogischen Entwickeln, Gestalten und Konzeptionieren ebenso wie am Steuern, Bewegen und Visionen umsetzen, ist für diesen Job wichtig. Schulleiter sind „multifunktionale Wunderwesen“, die spontan und flexibel große Vielfalt meistern (müssen). Sie sind die Schaltstelle zwischen Lehrkräften und Schülern, Eltern und Lehrkräften, der Schule und externen Stellen – bei ihnen laufen alle Fäden zusammen. Administrative Aufgaben nehmen einen großen Teil der Arbeitszeit ein und sind ebenso wichtig, wie Schulentwicklungsprozesse und Qualitätssteuerung, Konfliktmanagement, Teamentwicklung und Personalführung – denn hinter jeder starken Schulleitung steht ein starkes Kollegium! Langweilig wird es in der Schulleitung nicht. Im Gegenteil: meist fallen alle diese Punkte gleichzeitig an, spontanes Reagieren und Multitasking sind gefordert. Da heißt es flexibel sein, nicht den Überblick verlieren und gute Nerven bewahren.

Schule leiten – eine erstrebenswerte Aufgabe?

Warum bewirbt man sich für den Posten der Schulleitung? In unseren zahlreichen Gesprächen mit Schulleiterinnen und Schulleitern haben wir zum Beispiel folgende Antwort bekommen:

„Weil ich ziemlich viel Freude daran habe, Dinge neu zu entwickeln und zu gestalten, das kann man in der Position ziemlich gut – das ist das eine. Das andere ist, dass in Schule mein Leben lang immer von jungen Menschen begleitet sein wird. Das muss man natürlich mögen, aber das ist eigentlich etwas ganz Tolles, wenn man weiß, dass man bis 65 immer junge Menschen um sich herum hat. Und das dritte ist die Tatsache, dass man sehr teamorientiert arbeiten kann und dass man Menschen überzeugen können muss – und das finde ich gut, das macht mir Spaß.“

Kurzum: Schulleitung hat viele Facetten, aber jeder für sich hat seine ganz persönlichen Beweggründe, Ziele und Führungsweisen.

P.S.: Informationen von und für Schulleitungen gibt es bei RAABE Bildungsmanagement unter www.raabe-schulleitung.de – dort finden Sie von unserem Starterpaket für die neue Position in der Schulleitung, bis zu Veranstaltungen alles, was Sie rund um Schulleitung wissen müssen.

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Britta Minges
b.minges@raabe.de

... ist als Produktmanagerin für alles rund um die Werke "Auf dem Weg zur inklusiven Schule" und "Auf dem Weg zur inklusiven Grundschule", ebenso wie für SCHULLEITUNGONLINE zuständig - und ist Social-Media-Managerin

1 Kommentar
  • Rückblick auf das RAABE Schulleitung-Seminar 2013
    Gepostet um 19:05h, 19 August

    […] oder die Kommunikation mit dem Chef mühsam ist? Lebhaft diskutierten Stellvertretende bei unserer Schulleitung-Fortbildung am 10. Oktober 2013 in Fulda. Sie bekamen Impulse, fanden Antworten und entwickelten […]

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