RAAbits vor Ort – auf dem GMF-Bundeskongress in Essen

RAAbits vor Ort – auf dem GMF-Bundeskongress in Essen

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Am 13. September war es so weit: Meine Kollegin, Frau Fritz, und ich nahmen morgens den Zug nach Essen, um für zwei Tage den Büroalltag in der Redaktion hinter uns zu lassen.
Unser Ziel war der Bundeskongress des GMF (Gesamtverband Moderne Fremdsprachen) und im Gepäck hatten wir unsere RAAbits-Werke für den Fremdsprachenunterricht, um sie bei der Bücherausstellung zu präsentieren.

Neugierige Blicke auf die RAAbits.

Der Andrang am Stand war groß. Viele Lehrerinnen und Lehrer nutzten die Gelegenheit, um in den RAAbits zu blättern, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben. Diese Rückmeldungen aus dem Schulalltag sind für uns sehr wichtig, denn sie helfen uns, die RAAbits so nah wie möglich an den Bedürfnissen unserer Kunden auszurichten. Und nicht zuletzt bietet so ein Kongress eine gute Gelegenheit, uns mit unseren Autoren zu treffen. Normalerweise stehen wir nur über E-Mail oder Telefon in Kontakt.

Die Universität Duisburg-Essen war als Tagungsort gut gewählt. Etwa 700 Teilnehmer kamen auf den Essener Campus, um die Bücherausstellung der Verlage zu besuchen und an dem umfangreichen Programm teilzunehmen. In 13 Sektionen wurden Vorträge und Workshops zu sprachspezifischen Themen wie „Sprachmittlung im Spanischunterricht“ oder „Schüler zum Sprechen bringen – Stärkung mündlicher Kompetenzen im Englischunterricht“ angeboten. Aber auch sprachübergreifende Fragestellungen wurden diskutiert, zum Beispiel wie Qualitätskriterien für differenzierte Aufgaben aussehen könnten. Hinzu kamen außerdem verschiedene Plenarvorträge.

Einer, der den Bogen weit spannte, war Andreas Nieweler, Fachleiter für Französisch am Seminar Paderborn. In seinem gut besuchten Vortrag, bei dem das Audimax sich als eher beengt erwies, zeigte er die neuesten Tendenzen im Fremdsprachenunterricht auf. Viele Schlagworte wie individuelle Förderung und Differenzierung sind allerdings schon seit Längerem bekannt. Tatsächlich neu erschienen mir die Aspekte „Gender und Jungenförderung“ oder „Inklusion“. Und besonders interessant war die Ansicht von Herrn Nieweler, dass manche Entwicklungen in die falsche Richtung weisen. Einprägsames Beispiel: Durch ständiges Testen wird der Schüler nicht klüger, wenn die Ergebnisse nicht für die weitere Arbeit genutzt werden, zum Beispiel um Förderpläne zu erstellen. Oder auf westfälisch formuliert: „Durchs viele Wiegen wird die Sau nicht fetter!“

Wir hatten auf jeden Fall zwei abwechslungsreiche, informative Tage. Doch obwohl wir nun wieder am Schreibtisch in Stuttgart sitzen, sind wir natürlich ansprechbar. Wir freuen uns genauso über den Austausch mit Ihnen via Telefon, E-Mail, Facebook oder über die Kommentarfunktion dieses Blogs!

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Kristina Holzner
Kristina Holzner
k.holzner@raabe.de

Redakteurin im RAABE Fachverlag für die Schule, verantwortlich für die Redaktion von RAAbits Spanisch und Sozialkunde/Politik.

1 Comment
  • Tobias Dietzsch
    Posted at 17:05h, 26 September

    Hallo Ihr Zwei,

    danke, dass Ihr dort wart und uns so gute Berichte abgeliefert habt.
    Dass diese Kongressteilnahmen spannend sind ist klar. Dass sie aber uns allen hier in der Redaktion Arbeit und Kopfzerbrechen bereiten, wenn es darum geht, die neuen Erkenntnisse umzusetzen ist Euch hoffentlich auch klar – oder?! 😉

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