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RAAbits Italienisch – Interview mit unserer Italienischexpertin

RAAbits Italienisch – Interview mit unserer Italienischexpertin

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Neu: RAAbits Italienisch

Neu: RAAbits Italienisch

Ab sofort gibt es die RAAbits auch für Italienisch. Damit erweitern wir unser Fremdsprachenprogramm, in dem es bereits Werke für Spanisch, Französisch, Englisch und Latein gibt. Maddalena Facchini ist Italienischlehrerin und hat als Muttersprachlerin und Italienexpertin maßgeblich an der Entstehung von „RAAbits Italienisch“ mitgewirkt. Im Interview erzählt sie uns, was sie an ihrem Heimatland Italien mag und warum Schüler in Deutschland Italienisch lernen sollten.

Raabe: Was macht Ihnen am meisten Spaß dabei, Italienisch zu unterrichten? Und wo liegen in Ihren Augen die Herausforderungen?

Maddalena Facchini: Vor allem macht es mir Spaß, die Lust und die Begeisterung der Lernenden zu sehen. Wie sie beim Lernen kleine Fortschritte machen und auch versuchen, in Gestik und Mimik immer „italienischer“ zu werden – denn wir Italiener reden einfach mehr mit den Händen als die Deutschen. Es freut mich zu sehen, dass die Schüler wirklich perfekt Italienisch sprechen lernen möchten.
Meine Herausforderung ist es dann, immer neue Ideen, Lieder, Spiele und authentische Materialien aus Italien zu finden, damit die Schüler ein echtes Bild von Italien bekommen und Spaß beim Lernen haben.

Raabe: Warum sollten Schüler in Deutschland Italienisch lernen?

Italienischlehrerin Maddalena Facchini im Interview

Italienischlehrerin Maddalena Facchini im Interview

Maddalena Facchini: Ich wohne erst seit ein paar Jahren in Deutschland, aber von Anfang an hatte ich den Eindruck, dass die Deutschen eine große Leidenschaft für die italienische Mode und Kultur, für die Musik, die Kunst und das Essen haben. Meiner Meinung nach sollten deutsche Schüler in der Schule Italienisch lernen, damit sie das gesamte Kulturgut Italiens kennenlernen. Es lohnt sich also nicht nur aus praktischen Gründen, zum Beispiel wegen der engen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Italien und Deutschland oder um in Italien ein Eis bestellen zu können.

Raabe: Für „RAAbits Italienisch“ haben Sie viele Fotos aus Ihrem Heimatland gemacht. Was ist für Sie typisch Italienisch?

Maddalena Facchini: Ja, ich habe viele Fotos gemacht, denn es war mir und der Redaktion ganz wichtig, dass wir den Schülern ein echtes Bild von Italien zeigen. Wir leben zwar alle in Europa, doch im Detail gibt es Unterschiede, wie zum Beispiel ein typischer Klassenraum oder ein Wohnhaus aussehen.
Typisch Italienisch sind meiner Meinung nach die italienische Küche sowie die großen Modemarken, die natürlich weltberühmt sind. Und dann gibt es noch die schönen Landschaften Italiens, die von Norden nach Süden so abwechslungsreich sind, dass man tausende Fotos machen könnte. Davon abgesehen muss man unbedingt die Warmherzigkeit der Menschen als „typisch Italienisch“ erwähnen sowie die Verwahrlosung, die leider heutzutage in meinem Heimatland herrscht.

Raabe: Worin unterscheiden sich in Ihren Augen Italiener am meisten von Deutschen?

Maddalena Facchini: Das ist eine schwierige Frage, aber abgesehen davon, dass es sich um zwei sehr unterschiedliche Kulturen handelt, würde ich als Hauptunterschied den folgenden nennen: Während die Deutschen direkt auf ihr Ziel zusteuern und vorzeitig die Zukunft planen, leben die Italiener in den Tag hinein und sind Anhänger des horazischen „Carpe diem“.

Raabe: Würden Sie Kollegen „RAAbits Italienisch“ empfehlen? Und wenn ja, warum?

Maddalena Facchini: Natürlich würde ich den Italienischlehrern „RAAbits Italienisch“ empfehlen, da es sich um ein ganz neues Werk handelt, das viele verschiedene Themen schülernah aufbereitet: Lektüren schon in der Sekundarstufe I, Lieder oder Filme. Mit „RAAbits Italienisch“ können die Kollegen ihre Schüler perfekt auf die Abiturprüfung vorbereiten, da zum Beispiel Themen wie die Region Sizilien enthalten sind. Für die Schüler ist es motivierend, nicht immer nur mit dem Lehrbuch zu arbeiten. Solch aktuelles Material über Italien braucht man beim Unterrichten immer, um die Lust der Schüler am Lernen zu wecken. Denn Italienisch soll nicht nur Schulfach sein, sondern die Schüler sollen das Land in seiner Vielfalt entdecken und neugierig darauf werden.

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Kristina Holzner
Kristina Holzner
k.holzner@raabe.de

Redakteurin im RAABE Fachverlag für die Schule, verantwortlich für die Redaktion von RAAbits Spanisch und Sozialkunde/Politik.

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