RAABE bildet fort – ein Interview zur Veranstaltung in Fulda

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In der vorigen Woche haben wir Herrn Dr. Asselmeyer zu unserer Qualifizierungsveranstaltung für hessische Stellvertretende Schulleiter am 10. Oktober in Fulda befragt.

Kerstin Schmidt  (Foto: privat)

Kerstin Schmidt
(Foto: privat)

Heute lassen wir Kerstin Schmidt zu Wort kommen, die als Co-Referentin agieren wird. Sie ist Stellvertretende Schulleiterin der Gesamtschule Obersberg.

RAABE: Sie kennen das Qualifizierungskonzept Niedersachsens. Meinen Sie, dass dieses Konzept auch für die hessischen Schulen Grundlage für die Qualifizierung von stellvertretenden Schulleitern sein kann?

K. Schmidt: Das Konzept Niedersachsens ist sehr umfassend, da es die Lehrkräfte von der Entscheidungsfindung bis zur Ausübung der neuen Funktion begleitet. In Hessen gibt es bisher nur Qualifizierungsmaßnahmen, die sich an Schulleiter und Stellvertreter gleichermaßen wenden, ohne in der Funktion zu unterscheiden.
Dass Hessen sich mit einer Tagesveranstaltung in diese Richtung bewegt, ist meines Erachtens ein guter Anfang mit großem Entwicklungspotential. Das niedersächsische Konzept bietet dafür sicherlich eine gute Grundlage.

RAABE: Sie selbst sind Stellvertretende Schulleiterin und kennen die hessischen Rahmenbedingen von Schulleitung damit sehr gut. Worauf werden Sie bei der Veranstaltung besonderen Wert legen?

K. Schmidt: Ein neues oder besser erweitertes Führungsverständnis, das auf dem Teamgedanken basiert, wird den Anforderungen einer eigenverantwortlichen Schule weit mehr gerecht als herkömmliche Rollenverteilungen. Die Chancen des gemeinsamen Steuerns und Gestaltens sollten bewusst und dabei die Rolle des ständigen Vertreters neu entdeckt werden. Ich habe verstanden, dass eine wesentliche Triebfeder für Dr. Asselmeyer die ist, zu transportieren, dass Stellvertretung kein Versteckspiel ist und es auch darauf ankommt, dass Leiter/-in und Stellvertreter/-in auch klären müssen, was passiert, wenn Leiter oder Leiterin z.B. für eine längere Zeit ausfällt?

RAABE: Ziel jeder Qualifizierungsveranstaltung ist es, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende des Tages etwas mit nach Hause nehmen, was ihr Handeln an der Schule beeinflusst bzw. Denkprozesse anstößt. Was meinen Sie, werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Veranstaltung mitnehmen können?

 

Das ITZ in Fulda - dort findet "Ein Fall für zwei", die RAABE-Veranstaltung für Stellvertretungen am 10.10.2013 statt. © tecalor GmbH

Das ITZ in Fulda – dort findet „Ein Fall für zwei“, die RAABE-Veranstaltung für Stellvertretungen am 10.10.2013 statt. © tecalor GmbH

K. Schmidt: Ich bin sicher, dass ein Prozess angestoßen wird, in dem die eigene Rolle, die Zuständigkeiten und die Aufgaben im Leitungsteam im Hinblick auf die Schulentwicklung hinterfragt werden, verbunden mit der Motivation, konkrete Veränderungen im Arbeitsbündnis Schulleitung und Stellvertretung initiieren zu wollen.

RAABE: Frau Schmidt, wir danken Ihnen für das kurze Gespräch. Noch ist Gelegenheit für eine Anmeldung. Wenige Plätze sind noch frei.

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Gerd Birkigt
Gerd Birkigt
g.birkigt@raabe.de

... ist Redaktuer im Bereich Bildungsmanagement.

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