Themen
Lehrer-Blog Archiv

Kubanische Kutschfahrten, Clotted Cream und Raubtiere – Raabe-Redakteure im Urlaub

Kubanische Kutschfahrten, Clotted Cream und Raubtiere – Raabe-Redakteure im Urlaub

Posting teilen:

Sommer, Sonne, Urlaubszeit – auch im Raabe-Verlag fiebern die Kollegen den schönsten Wochen des Jahres entgegen. Einige haben den Urlaub sogar schon hinter sich und berichten uns neidischen Daheimgebliebenen, was sie erlebt haben.

Elisabeth Wagner, hat, wie es sich für eine Sport-Redakteurin gehört, ihren Urlaub dieses Jahr in einem Beachvolleyball-Camp auf Mallorca verbracht. Für die begeisterte Freizeitspielerin gehören auch zu Hause beim Betriebssport Pritschen, Baggern und Co. zum wöchentlichen Programm. Trotzdem kam für Elisabeth im Camp viel Neues dazu: bisher unbekannte Spieltechniken, andere Laufwege auf dem Feld und ein weicherer Untergrund als in der Sporthalle. Pünktlich um 11 Uhr startete das tägliche Training: Eine Horde Erwachsener im Alter von 25 bis 50 Jahren, die von ihren Trainern angefeuert durch den Sand liefen, hüpften oder robbten – die anderen Urlauber muss es amüsiert haben. Der Regenerationstag Mitte der Woche kam gerade richtig, um sich etwas vom Muskelkater in den Oberschenkeln zu erholen und um einmal gemütlich durch die Altstadt von Alcudia zu schlendern. „Es war ein schöner Urlaub“, so Elisabeth, „aber der nächste darf gern etwas weniger durchgetaktet sein.“

Unsere Volontärin Rabea Sellhorst auf ihrer Radtour durch Berlin Foto: Privat

Unsere Volontärin Rabea Sellhorst auf ihrer Radtour durch Berlin
Foto: Privat

Rabea Sellhorst, Volontärin im Fachverlag für Bildungsmanagement, radelte drei Tage lang die Hotspots der Bundeshauptstadt ab: Brandenburger Tor, Regierungsviertel, Museumsinsel. Ein mutiger Plan im verschneiten Frühjahr 2013! So freute sich Rabea dann auch umso mehr über die heiße Schokolade in einem gemütlichen Kreuzberger Café und über die spannende Ausstellung „Zerstörte Vielfalt. Berlin 1933 – 1938“.

 

 

 

 

Eine Elefantenmutter mit Baby im Addo Elephant Park
Foto: Privat

Natur pur erlebte Biologie-Redakteurin Nora Kistner in Südafrika. Direkt nach der Didacta in Köln machte sie sich auf zu einem dreiwöchigen Roadtrip durch das Land am Kap der guten Hoffnung. Etwas angeschlagen noch von der zugigen Luft in der Messehalle verbrachte Nora die ersten vier Tage beim Wandern in den Drakensbergen ohne Stimme. Ein Highlight für die Biologin waren die Nilpferde, Alligatoren, Elefanten und Zebras, die sie auf ihren Safaris durch verschiedene Nationalparks beobachten konnte. Begeistert erzählte Nora nach ihrer Rückkehr: „Nilpferde unterhalten sich!“ Das geplante Cage-Diving zwischen weißen Haien verwarf sie dann aber doch wieder, natürlich aus „Kostengründen“, wie sie versicherte. Mindestens ebenso waghalsig zeigte sich unsere Kollegin jedoch bei einem Aufstieg zum Tafelberg – in Ballerinas wohlgemerkt!

Küste bei Lizard Point
Foto: Privat

Zehn Tage lang manövrierte Englisch-Redakteurin Jasmina Frey einen Mietwagen durch den Linksverkehr in der idyllischen Landschaft von Cornwall. Zwischen „Bed and Breakfasts“ in alten viktorianischen Villen und Wanderungen auf dem „Coastal Path“ machte sie die Bekanntschaft einiger schrulliger Briten und deren nicht weniger schrulligen Gewohnheiten: Ein stark angetrunkener Schriftsteller, der ihr im Pub japanische Haikus vortrug oder Zimmernachbarn, die ihr die zwar gesunde, aber extrem gewöhnungsbedürftig schmeckende Würzpaste „Marmite“ anboten. Trotz Marmite war Jasmina im Großen und Ganzen positiv überrascht von der berühmt-berüchtigten englischen Küche. Ob „Scones“ mit Marmelade und „Clotted Cream“ oder lecker gefüllte „Cornish pasties“ – kulinarisch hat die Insel wohl mehr zu bieten, als man denkt.

Kutschen-Taxi auf Kuba
Foto: Privat

Deutsch-Volontärin Anika Kizele verbrachte ihren Urlaub dieses Jahr auf Kuba. Von Varadero aus erkundete sie die Insel mit öffentlichen Verkehrsmitteln und war erstaunt über deren Vielfalt: Ob Kutschen, Fahrrad-Rikschas oder uralte amerikanische Limousinen – die Kubaner scheinen dankbar für jeden fahrbaren Untersatz zu sein. Weniger vielfältig war hingegen die Auswahl an Lebensmitteln, was auf einer tropischen Insel dann doch etwas überrascht. Die Erklärung hierfür sieht Anika im sozialistischen Wirtschaftssystem, das keine Anreize für Landwirte schaffe, mehr zu produzieren als notwenig. „Es wird nichts getan, was nicht nötig ist.“ Dafür seien die Kubaner aber freundlich und aufgeschlossen und immer bereit zu einem Schwätzchen – ob abends in der Bar oder auf dem Postamt, wo sich unsere Volontärin über Gratis-Briefmarken freute.

Posting teilen:
Kathinka Compagnon
Kathinka Compagnon
k.compagnon@raabe.de

…ist Redakteurin im RAABE Fachverlag für die Schule und betreut die Projekte RAAbits Spanisch und RAAbits Realschule Sozialkunde/Politik.

keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Akzeptieren und Weiter
Diese Webseite verwendet Cookies. In unserer Datenschutzbestimmung können Sie Details über die Einstellungen der Anbieter erfahren und wie Sie Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit ändern können. Durch den Besuch der Website akzeptieren Sie die Nutzung von Cookies.