Inklusive Deutschlandreise – eine Art Familientreffen

Inklusive Deutschlandreise – eine Art Familientreffen

Posting teilen:

Letzte Station und Ziel der Inklusion-Reise: Weimar

Weimar

Am 25. April 2013 klingelte der Wecker früh, sehr früh. Pünktlich um 6.51 Uhr ging es für meine Kollegin Nina Skorsetz und mich, die „Beauftragten für Inklusion“ des RAABE Verlags, los nach Weimar. Das Bundesland der Bratwürste und Klöße, die Stadt der Dichter und Denker empfing uns mit strahlendem Sonnenschein.

Da kam es uns doch sehr gelegen, dass wir früh aufgestanden sind und somit noch Zeit für eine kurze, aber sonnige Mittagspause hatten, ehe es zum Sonderpädagogischen Kongress „Herausforderung Inklusion“ ging. Ein kleines Eis war noch drin, bevor wir uns frisch gestärkt auf den Weg zum Tagungsort machten.

Dort erwarteten uns schon die diversen Kisten mit Ordnern, Broschüren und Werbematerial, die per Post am Vortag ankamen. Die Kisten zu öffnen stellte sich dank meiner Vorliebe für Klebeband als kleine Herausforderung dar, glücklicherweise konnte der Pförtner mit einer Schere aushelfen. Eines wurde uns dann schnell klar: Der angemietete Ausstellungstisch war zu klein… Die Organisatoren schafften Abhilfe und uns einen zweiten Tisch heran – das Dekorieren konnte beginnen!

Unser Stand auf dem Sonderpädagogischen Kongress 2013 in Weimar.

Unser Stand auf dem Sonderpädagogischen Kongress 2013 in Weimar.

Gerade fertig strömten auch schon die Teilnehmer in das Foyer – und strömen ist tatsächlich nicht übertrieben. 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichen Schulformen, Bundesländern und in unterschiedlichen Funktionen tätig, nahmen am Kongress für Inklusion teil. Ausgebucht war der Kongress bereits sechs Wochen, nachdem das Anmeldeverfahren freigegeben war – eine stolze Leistung! Zeigt es doch auch, dass das Thema Inklusion keineswegs mehr als Randerscheinung oder sogar als reformerische Eintagsfliege betrachtet wird. Kamen vor drei Jahren, zum letzten Kongress in Weimar die Teilnehmerinnen und Teilnehmer größtenteils aus dem sonderpädagogischen Bereich, war das Mischungsverhältnis von Sonder- und Regelpädagogen in diesem Jahr nahezu ausgeglichen.

Thematisch gab es in den Workshops von allem etwas: von der inklusiven Gestaltung der Übergänge über schulische Anforderungen und Überzeugungen an der inklusiven Schule bis hin zu ressourcenorientierter Diagnostik, Teamarbeit und Förderkonferenzen. Wir waren eifrig dabei und haben uns an den Workshops beteiligt.

Warum ist aber dieser Beitrag mit dem Titel „eine Art Familientreffen“ überschrieben? In Weimar trafen sich viele Autorinnen und Autoren der RAABE-Inklusionswerke. Allein sechs Referentinnen und Referenten des Kongresses ebenso wie zwei der Organisatoren und vier der Teilnehmerinnen und Teilnehmer schreiben fleißig für unsere Ordner. Schön war es, sie alle zu sehen und kurz in den Vortragspausen oder lang bei Mittag- oder Abendessen mit Ihnen zu sprechen!
Auch an unserem Stand war einiges los: Abonnentinnen und Abonnenten gaben Feedback zu den Inklusionsordnern und „Dreifach differenzieren„“, andere blätterten interessiert in unseren Ausstellungsstücken herum, stellten Fragen und erzählten uns aus ihrem Alltag.

Voll bepackt mit zahlreichen neuen Beitragsideen und vielen Kongresseindrücken ging es dann am Samstag wieder zurück nach Stuttgart. Wie wichtig die Mischung aus Hintergrundinformation und Unterrichtspraxis ist, haben wir in Weimar deutlich gemerkt. Deshalb haben Nina Skorsetz und ich Ihnen zwei Downloadpakete mit Beiträgen aus „Dreifach differenzieren“ und den Inklusionsordnern für Lehrkräfte gepackt. Neugierig? Dann klicken Sie sich doch gleich hin zu „Inklusiv unterrichten – beobachten, diagnostizieren, fördern“ oder „Inklusiv unterrichten – Teamarbeit und kooperatives Lernen„.

Posting teilen:
Britta Minges
b.minges@raabe.de

... ist als Produktmanagerin für alles rund um die Werke "Auf dem Weg zur inklusiven Schule" und "Auf dem Weg zur inklusiven Grundschule", ebenso wie für SCHULLEITUNGONLINE zuständig - und ist Social-Media-Managerin

1 Comment
  • Marianne Schardt
    Posted at 12:46h, 08 Mai

    Nett, dass Sie über den Kongress berichten.
    Unsere Evaluationsbögen, die zurückgekommen sind, bisher immerhin schon 416, bescheinigen uns ebenfalls, dass der Kongress gut angekommen ist.
    Liebe Grüße
    Marianne Schardt

Post A Comment

Akzeptieren und Weiter
Diese Webseite verwendet Cookies. In unserer Datenschutzbestimmung können Sie Details über die Einstellungen der Anbieter erfahren und wie Sie Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit ändern können. Durch den Besuch der Website akzeptieren Sie die Nutzung von Cookies.