Hilfe, die Neuen kommen!

Hilfe, die Neuen kommen!

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Die einen wurden gerade verabschiedet, schon stehen die nächsten vor der Türe. Jedes Jahr kommen mehrere Tausend Lehrerinnen und Lehrer neu an die Schulen, werden in die bestehenden Strukturen eingeführt und in das bisherige Kollegium integriert. Schön ist es, wenn dieser Prozess möglichst reibungslos verläuft. Verantwortlich dafür sind nicht nur die neuen Kollegen selbst, sondern auch das Kollegium selbst und die Schulleitung.

Vergangene Woche ging es im „Starke Lehrer – Tipp der Woche“ um die Situation, der oder die „Neue“ an einer Schule zu sein. Aber, nicht nur die neuen Lehrkräfte bereiten sich vor, auch die Schule trifft Vorkehrungen, um neue Lehrkräfte möglichst gut und schnell in ihre Aufgaben einzuführen.

Einarbeitung von neuen Kollegen als Teamaufgabe

Unabhängig der Schulgröße kann die Schulleitung nicht alle Einarbeitungsmaßnahmen alleine übernehmen. Die Aufgaben sollten also im bestehenden Team aufgeteilt werden. Eine genaue Absprache darüber, welcher Kollege für welche Themen Ansprechpartner ist, sollte mit einiger Vorlaufzeit stattfinden, damit sich die Kollegen entsprechend vorbereiten können. Die Einarbeitung ist entscheidend für die Entfaltung der Arbeitsfähigkeit der neuen Kollegen und damit auch für die produktive Zusammenarbeit im Kollegium.

Orientierung geben. Foto: Thinkstock

Orientierung geben.
Foto: Thinkstock

Kollegiales Mentoring

Kollegiales Mentoring bedeutet, dass ein berufserfahrener Kollege einem Neuen für mindestens ein Jahr als Mentor zugeteilt wird. Ein solches Mentorensystem ist nicht nur bei der Einarbeitung der Berufsanfänger von Vorteil. Mentoren können allen neuen Kollegen – auch den älteren Hasen – als zentrale Ansprechpartner zugeteilt werden. Für diese Tätigkeit sollten sie allerdings auch eine entsprechende Arbeitszeitentlastung angerechnet bekommen.

Zu ihren Aufgaben gehören zum Beispiel:

  • Überblick über die Abläufe in der Schule geben.
    (Konferenzen, Prüfungen, Elternabende, Klassenreisen, Exkursionen u. ä.),
  • Zuständigkeiten benennen für Verwaltungsaufgaben, Funktionen, Fächer und sonstige Aufgaben (Beauftragte für Medien, PC oder Sicherheit),
  • über die konkrete Umsetzung von Regeln informieren.

Von Abwesenheit bis Zeugniskonferenz

Eine Hilfe, deren Erstellung ein wenig Zeit in Anspruch nimmt, die dann über mehrere Jahre nur noch nachjustiert werden muss ist ein Wegweiser wie etwa „Von A bis Z durch unsere Schule“. Alle wichtigen Informationen zum Schulalltag, zu Terminen und Abläufen werden darin gesammelt. Die neuen Kollegen müssen nur noch nachschlagen.

Sinnvoll ist übrigens auch, die neuen Kollegen für die Überarbeitung heranzuziehen, da sie mit frischem Blick unvoreingenommen erkennen, was aus Sicht der Neuen unbedingt Bestandteil des Schulwegweisers sein sollte

Neugierig geworden? Mehr Tipps zum Thema finden in diesem Download!

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Julia Bischoff
Julia Bischoff
j.bischoff@raabe.de

… war als Produktmanagerin im RAABE Fachverlag für Bildungsmanagement an der Entwicklung neuer Angebote beteiligt und betreute das Projekt „Starke Lehrer – Starke Schule“.

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