Hätten Sie’s bemerkt?

Hätten Sie’s bemerkt?

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In der vergangenen Woche wurde zum 16. Mal mit dem „Tag des Lärms“ auf etwas hingewiesen, das uns im Alltag stets begleitet. Trotzdem fällt es uns meist gar nicht auf.

Stehen Sie auch manchmal so vor Ihrer Klasse?

Stehen Sie auch manchmal so vor Ihrer Klasse? (Bild: Colourbox.com)

Dabei ist um uns herum eigentlich ständig eine Geräuschkulisse. Bei welcher Lautstärke uns ein Geräusch zu nerven beginnt ist individuell unterschiedlich.

Es gibt aber einige Berufe, die in dieser Hinsicht mehr ertragen müssen als andere. Menschen, die in Schwimmbädern, in Fabrikhallen, mit lautem Gerät oder in einem Klassenzimmer arbeiten sind dem Lärm stärker ausgesetzt als wir in der Raabe-Redaktion mit drei oder vier Kollegen im Raum, von denen wir manchmal kaum mehr hören, als das Klappern ihrer Tastatur – oder?

Dass Lärm krank macht ist inzwischen allgemein anerkannt (s. beispielsweise Veröffentlichung der Fraunhofer Insitute). Als Einzelner kann ich meist wenig dagegen tun. Lärm zehrt und zerrt an unseren Nerven, macht uns nervös und ungeduldig. Besonders im Lehreralltag keine guten Voraussetzungen für erfolgreiche Arbeit. Und ich vermute, dass die wenigsten Lehrer über das sogenannte „flüsternde Klassenzimmer“ verfügen, welches die Unfallkasse Hessen mit der GEW Darmstadt projektartig realisiert haben. Es ist offensichtlich weder besonders schwierig noch teuer den Hall in Räumen zu reduzieren. Ohne Aufwand geht es natürlich trotzdem nicht!

Colourbox.com

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Haben Sie ein spezielles Rezept, um die Lautstärke im Klassenzimmer unter Kontrolle zu halten?

Oder bedienen Sie sich einschlägiger Hilfsmittel? Vielleicht bietet es sich an, zunächst Ihre Schüler zu sensibilisieren. Dazu empfehlen wir die Experimente des „Lärmkoffers„.

 

Zur anschließenden Selbstkontrolle der Schüler haben wir die zwei folgenden Vorschläge für Sie:

  • Manchmal hilft es zu visualisieren. Den Lärmpegel anzeigen kann eine Lärmampel.
  • Und – wie für viele andere Dinge gibt es auch für dieses Problem eine App – Jöran Muuß-Meerholz hat über Twitter (@jmm_hamburg) auf die Lärmanzeige-App hingewiesen.

Welche Erfahrungen machen Sie mit Lärm im Schulalltag? Nervt er Sie oder hören Sie das schon gar nicht mehr? Wie schaffen Sie es, Ruhe in Ihr Klassenzimmer zu bringen? Lassen Sie uns und Ihre mitlesenden Kollegen an Ihren positiven und negativen Erfahrungen teilhaben. So können wir alle voneinander lernen!

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Julia Bischoff
Julia Bischoff
j.bischoff@raabe.de

… war als Produktmanagerin im RAABE Fachverlag für Bildungsmanagement an der Entwicklung neuer Angebote beteiligt und betreute das Projekt „Starke Lehrer – Starke Schule“.

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