Geschenktipps aus der Raabe-Redaktion

Geschenktipps aus der Raabe-Redaktion

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Geschenke sollen Freude machen – im besten Fall dem Schenkenden ebenso sehr wie dem Beschenkten. Allerdings artet die Vorweihnachtszeit meistens in Stress und Rumgehetze aus: Hier noch die Krawatte für den Bruder besorgen, dort das Parfum für die Mutter. Damit die kommende vorweihnachtliche Zeit ruhiger wird, haben unsere Redakteure für Sie Geschenktipps gesammelt.

  • Eine Möglichkeit, den Geschenkstress bereits im Vorhinein zu reduzieren, ist das Wichteln: Statt tausend Kleinigkeiten zu besorgen, beschenkt man gezielt nur eine Person. Den Wert des Geschenks kann man vorher in der Teilnehmergruppe gemeinsam bestimmen. Der Wichtel kann über Internetprogramme, die eine anonyme Auslosung ermöglichen, oder eine traditionelle Papierauswertung ermittelt werden.
    Für: Alle mit großer Familie und großem Freundeskreis
  • Deutschland verstehen? Warum nicht! Möglich macht es das gleichnamige Buch, das Fakten und Daten rund um Deutschland illustriert. Wer dabei an Grafiken im Gesellschaftskundebuch-Stil denkt, täuscht sich: Die Kapitel zeigen das Kanzleramt, den Reichstag und die Gorch Fock von innen, erzählen von Preußen, Goethe, Kernkraftwerken, Loveparade und Oktoberfest und vergleichen die BRD mit der DDR und Stefan Raab mit Thomas Gottschalk.
    Grauel, Ralf; Schwochow, Jan: Deutschland verstehen: Ein Lese-, Lern- und Anschaubuch.
    Für: Besserwisserkollegen und Väter
  • Ein Weihnachtsgeschenk sollte niemanden in Verlegenheit bringen, weil es zu teuer oder unpassend ist. Daher bietet es sich an, eine unterhaltsame Kleinigkeit dabei zu haben. Diesen Zweck erfüllt der „Ortsplan und Reiseführer von Hintertupfing“. Herausgegeben wird dieser fiktive und satirisch-selbstironische Stadtplan von den Kartographen eines Kartenverlags. Diese haben zwischendurch begonnen mit ihrem professionellen Know-how einen Plan einer fiktiven Stadt zu entwerfen. Aus diesem Spaß- und Quatsch-Projekt wurde mithilfe vieler kreativer Ideen dann tatsächlich ein richtiger Plan. Der Beschenkte wird erfahrungsgemäß erstmal stutzen und sich anschließend für mindestens 30 Minuten aus jeglichem Gespräch ausklinken, um immer mal wieder in lautes Prusten zu verfallen.
    Hintertupfing: Ortsplan und Reiseführer.
    Für: Freunde, die schon alles haben.
  • Eine andere Idee, Freude zu verschenken ist ein Hörkissen. Was das ist? Hörkissen haben einen eingebauten Lautsprecher, die sich per Kabel mit Klinkenstecker an jedes moderne Abspielgerät (z.B. Handy, MP3-Player, Stereoanlage oder Fernseher) anschließen lassen. So kann man auf wuchtige Kopfhörer und unbequeme Ohrstöpsel verzichten und sich bequem hinlegen. Nutzungsmöglichkeiten gibt es viele: Beim Einschlafen noch ganz entspannt etwas Musik hören, dem allabendlichen Streit um die Wahl zwischen Bibi Blocksberg oder TKKG entgegenwirken, weil jedes Kind leise sein Lieblingshörspiel hören kann, während alle anderen drum herum nichts mitbekommen oder die gemeinsame Couchzeit trotz unterschiedlicher Interessen (Buch vs. Fernsehen) harmonisch gestalten. Die Hörkissen gibt es im Internet in verschiedenen Designs für Kinder und Erwachsene.
    Für: Eltern und Paare
  • Geheimnisvolle Bildkarten stehen im Mittelpunkt des spannenden Spiels „Dixit“: Reihum wird jeder zum Erzähler und denkt sich zu einer seiner sechs Karten einen Oberbegriff, einen Titel, eine Liedzeile oder einen Filmtitel aus. Die Mitspieler wählen aus ihren sechs anderen Karten, die sie auf der Hand haben, eine aus, die auch zu der Aussage des Erzählers passt. Eine anonyme Abstimmung zeigt, ob die Mitspieler das Bild des Erzählers entlarven oder ob es zu der Aussage noch ein passenderes Bild gibt. Das Spiel „Dixit“ war 2010 „Spiel des Jahres“ und kostet rund 20 Euro. Inzwischen sind zwei Erweiterungssets mit Bildkarten erschienen.
    Für: Fantasievolle Köpfe ab 8 Jahren
  • Gemeinsame Unternehmungen statt Gutscheinen, Socken und Parfums zu schenken sind immer eine gute Idee. Selbst wenn man sich dabei nicht anschauen kann, wie beim „Dinner in the dark“. In vielen Städten gibt es mittlerweile Restaurants, die zumindest zeitweise ihre Fenster abdunkeln und die Gäste damit in eine neue Welt eintauchen lassen: Der Sehsinn darf sich ausruhen, dafür erlebt man alles intensiver (Geräusche, Geschmack), man wird schneller satt und man kommt schon mal mit seinen unbekannten Tischnachbarn ins Gespräch.
    Für: Den Partner und gute Freunde
  • Statt alles zu kaufen, hier ein erprobtes Rezept für eine leckere, selbsthergestellte Köstlichkeit:
    Zutaten für Schokoflakes:
    200g Zartbitterschokolade (oder dunkle Kuvertüre)
    20 g Kokosfett
    1-2 Päckchen Vanillezucker
    2 EL Zucker
    nach Belieben: Zimt, geriebene Orangenschale, Chilipulver, Kokosflocken
    1 Packung Cornflakes
    So geht es:

    Schokolade im Wasserbad schmelzen,
    Zucker, Fett, Gewürze einrühren bis sie gelöst sind,
    Cornflakes untermischen,
    mit Löffeln die Schokoflakes auf Backpapier heben und fest werden lassen,
    kühl stellen. In transparente Tüten oder schöne Keksdosen füllen – fertig!
    Tipp: Die Schokoflakes eignen sich auch hervorragend, um nach Weihnachten die übriggebliebenen Schokoladen-Nikolausberge sinnvoll zu verbrauchen..
    Für: Liebe Nachbarn, aber auch als Mitbringsel für alle bei großen Familienfeiern

Danke an Kathrin Bohland, Kathinka Compagnon, Tobias Dietzsch, Florence DuPrel, Verena Hasse, Magdalena Neurauter und Nina Skorsetz für die Tipps.

Eine besinnliche und entspannte Vorweihnachtszeit und glückliche Gesichter unter dem Weihnachtsbaum wünscht das RAAbe-Team!

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Michaela Tietz
Michaela Tietz
m.tietz@raabe.de
2 Comments
  • Tobias Dietzsch
    Posted at 13:37h, 29 November

    Ich weiß ja nicht, wer das Plätzchenrezept empfohlen hat – aber eine Probe mitzubringen wäre doch angebracht, oder?!

  • Marcel Meder
    Marcel Meder
    Posted at 16:00h, 29 November

    Und falls es noch nicht aufgefallen sein sollte: Unser 150. Blogpost!!!

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