Es weihnachtet sehr: Adventsrezepte aus der RAABE-Redaktion – Teil 3

Tamales de carne

Es weihnachtet sehr: Adventsrezepte aus der RAABE-Redaktion – Teil 3

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In der Adventszeit, immer am Adventssonntag, stellt die RAABE-Redaktion Adventsrezepte und Traditionen aus aller Welt vor. Nun kommen wir zum dritten Land: Guatemala: Mit Tamales de carne und chocolate. ¡Feliz Navidad!

Tamales de carne Guatemala Kochen Weihnachten Advent Adventsrezepte

Bild: © pasiflora

Vor vielen Jahren hatte ich als Austauschschülerin in Guatemala die Gelegenheit, Weihnachten gemeinsam mit meiner Gastfamilie zu feiern. Dabei sind mir – neben einer waghalsigen Fahrt auf der Ladefläche eines Pick-ups zu Verwandten – vor allem die leckeren Tamales de carne in Erinnerung geblieben – eine Art Maisknödel, die mit Fleisch gefüllt werden und die man in Guatemala traditionell an Heiligabend isst. Sie sind etwas aufwändig in der Zubereitung und auch die Zutaten sind nicht ganz so einfach zu bekommen. Aber der Aufwand lohnt sich, denn die Tamales schmecken einfach richtig lecker! Und eingewickelt in Bananenblätter machen sie auch richtig etwas her. Also, einfach ausprobieren und ¡buen provecho!

Zutaten für vier Personen

  • 1 kg Mais, gepellt (alternativ: Maismehl für Tamales, zum Beispiel von hier. Vorsicht: Mit Dosenmais funktioniert das Rezept nicht, der ist zu klebrig und zu süß!
  • ½ Tasse Fleischbrühe (alternativ Gemüsebrühe)
  • 1 Tasse Schweineschmalz (alternativ: Butterschmalz)
  • 1 TL Chillipulver
  • 1 TL Gewürzpaste aus Orleanssamen (Achiote/Annato, erhältlich im Asienladen oder hier).
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • Salz und Pfeffer
  • 4 Bananenblätter zum Einwickeln (erhältlich im Asienladen oder hier).

Zubereitung

Die Maiskerne im Mixer mahlen. Einfacher geht es mit dem fertigen Maismehl für Tamales. In einer Pfanne das Schmalz erhitzen, Knoblauch und Zwiebeln mit Chili und Achiote zugeben. Dann die Maismasse einrühren, mit Brühe aufgießen und etwas einkochen lassen, bis eine feste Masse entsteht. Das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Bananenblätter kurz in heißes Wasser legen. Dann herausnehmen und jeweils ein Viertel der Masse auf ein Blatt geben.

Tipp: In die Maismasse kann man verschiedene Zutaten einarbeiten. In Guatemala legt man zum Beispiel eine Backpflaume, ein Stück gekochtes Hühnchenfleisch und ein Stück Chillischote hinein. Lecker schmecken die Tamales aber auch mit einer Olive, gekochtem Ei oder einer Scheibe von einer Knoblauchzehe.

Die Bananenblätter dann rundum gut einschlagen und alles mit einem Band verschnüren, so dass die Masse gut verpackt und vor dem Kochwasser geschützt ist.

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und darin die Tamales gut 30 Minuten köcheln lassen. Aus den Bananenblättern nehmen und servieren.

In Guatemala trinkt man dazu traditionell eine heiße Schokolade.

Hinweis: Das Gewürz Achiote dient übrigens vor allem der Färbung. Da es nur wenig Eigengeschmack hat, kann man es auch weglassen.

(Rezept nach chefkoch.de.)

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Kathinka Compagnon
Kathinka Compagnon
k.compagnon@raabe.de

…ist Redakteurin im RAABE Fachverlag für die Schule und betreut die Projekte RAAbits Spanisch und RAAbits Realschule Sozialkunde/Politik.

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