„Einen neuen Aufbruch wagen“ – mit Gottvertrauen Zukunft gestalten

„Einen neuen Aufbruch wagen“ – mit Gottvertrauen Zukunft gestalten

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© Deutscher Katholikentag

Seine Wurzeln liegen im 19. Jahrhundert. Dieses Jahr findet er zum 98. Mal in Mannheim vom 16 bis zum 20. Mai statt – der Deutsche Katholikentag.

„Wir wollen, dass dieser Katholikentag eine Zeitansage wird. Er soll Orientierung geben in der Unübersichtlichkeit der vielen Krisen, die unsere Gegenwart prägen. (…) wollen wir uns (…) mit gläubiger Zuversicht und wachem Verstand den Herausforderungen unserer Zeit stellen. Wir wollen gemeinsam Perspektiven für unser Planen und Handeln in unserem Land, in der Welt und als Kirche entwickeln. (…) Das gilt zunächst für die Situation und den Weg unserer Kirche. Hier will der Katholikentag eine wichtige Station im begonnenen Dialogprozess der katholischen Kirche in Deutschland sein.“ (Auszug aus dem Geleitwort von Alois Glück, Präsident des ZdK.)

Der Katholikentag, der jedes zweite Jahr im Wechsel mit dem Deutschen Evangelischen Kirchentag stattfindet, ist eine von Tausenden Menschen besuchte Veranstaltung des Laienkatholizismus, die die Gemeinschaft Kirche erleben lassen will und Diskussionen rund um die (katholische) Kirche und die Gesellschaft anstoßen soll. Auch Innenminister Hans-Peter Friedrich wird dieses Jahr als evangelischer Christ an einem Gespräch teilnehmen. Nach Angabe der Veranstalter wird versucht, den Katholikentag möglichst barrierefrei zu gestalten, um auch behinderten Menschen die Teilnahme zu ermöglichen.

Die Echtzeit-Events sind in vier Themenbereiche eingeteilt, die wiederum von vielen anderen Veranstaltungen wie der Bibelarbeit und dem Dialog mit anderen Religionen begleitet werden. Nachzulesen im Programmheft vom 5. März oder in der aktuellen Online-Datenbank. Daneben gibt es aber auch ein virtuelles Begleitprogramm:

Natürlich sind auch die Medien vor Ort. So berichtet zum Beispiel Das Erste am Sonntag, den 20.05.2012 vom Katholikentag, und im Deutschlandradio ist er an allen fünf Tagen in verschiedenen Programmen Thema.

Wir wünschen allen Teilnehmern des 98. Katholikentags 2012 viel Spaß und inspirierende Begegnungen!

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Marcel Meder
Marcel Meder
m.meder@raabe.de

... ist RAABE-Redakteur und betreut die Projekte RAAbits Berufliche Schulen Religion und Werte und Ethik Mittlere Schulformen.

2 Comments
  • Tobias
    Posted at 10:30h, 16 Mai

    na, da brauchen ja unsere Leser bestimmt nicht hinzugehen – oder?! Ich bin der Ansicht, dass Lehrer jeden Tag einen Aufbruch wagen, wenn sie sich wieder vor ihre Schüler stellen und versuchen, Inhalte zu vermitteln.
    Abgesehen davon: Kann man die Zukunft überhaupt gestalten? Oder kann ich nicht vielmehr nur die Gegenwart gestalten und damit versuchen, die Zukunft zu beeinflussen?
    Außerdem eine ketzerische Frage: Was ist denn der ALTE Aufbruch in der katholischen Kirche? 😉 Zugegeben, ich bin nicht katholisch und kenne mich nicht wirklich aus …

  • Marcel Meder
    Marcel Meder
    Posted at 10:43h, 16 Mai

    M.M.n. etwas spitzfindig. Indem ich Gegenwart gestalte, gestalte ich auch (schon) die Zukunft mit. Oder beeinflusse sie. Mit der Zerstörung und Ausbeutung der Umwelt gestalten/beeinflussen wir unsere Zukunft: Klimakatastrophen, Reduzierung von Artenvielfalt etc.
    Für das Motto des Katholikentages bin ich nicht verantwortlich 🙂 Aber du hast es schon fast beantwortet, denke ich: immer wieder neu den Aufbruch wagen. Vermutlich unglücklich formuliert?

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