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Der Vater des Bunsenbrenners feiert Geburtstag! – Erstaunliche Fakten zu Robert Wilhelm Bunsen

Der Vater des Bunsenbrenners feiert Geburtstag! – Erstaunliche Fakten zu Robert Wilhelm Bunsen

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Robert_Bunsen_portrait

Robert Wilhelm Bunsen hat viel erreicht – aber er hat nicht den Bunsenbrenner erfunden.

Als der deutsche Chemiker Robert Wilhelm Bunsen am 30. März 1811 in Göttingen das Licht der Welt erblickte, hätte sicherlich niemand gedacht, dass sein Name mehr als 200 Jahre später noch im Munde der meisten Schüler, Lehrer oder Chemiker wäre. Denn der nach ihm benannte Gasbrenner, der Bunsenbrenner, wird häufig zum Erhitzen von Stoffproben und Flüssigkeiten im Chemieunterricht und -labor eingesetzt.

Aber hätten Sie gewusst, dass Robert Wilhelm Bunsen …

  • gar nicht der Erfinder des Bunsenbrenners war? Die ursprüngliche Erfindung stammt nämlich von keinem geringeren als dem bedeutenden Physiker Michael Faraday. Seine Version des Gasbrenners wurde dann 1855 von Bunsens Laborassistenten Peter Desaga entscheidend verbessert und 1859 von Bunsen perfektioniert.
  • auch heute noch manchen Menschen indirekt das Leben rettet? Zu Bunsens Zeit als Göttinger Professor gelang ihm 1835 die Entdeckung von Eisenoxidhydrat, dem Gegengift von Arsen, das bis heute noch bei der Behandlung von Arsenvergiftungen eingesetzt wird.
  • sich 1836 während seiner Forschungsarbeiten an der Höheren Gewerbeschule Kassel durch eine heftige Explosion am rechten Augen verletzte und teilweise erblindete?
  • 1845 sechs Monate in Island verbrachte, nachdem dort der Vulkan Hekla ausgebrochen war? Nach seiner Rückkehr untersuchte Bunsen weitere sechs Jahre lang die mitgebrachten Gas- und Gesteinsproben.
  • 44 Jahre lang in Heidelberg lebte und dort sehr geschätzt war? Ihm zu Ehren wurde 1908 ein bronzenes Bunsen-Denkmal auf dem Heidelberger Universitätsgelände errichtet – und bis heute vehement vor dem Einschmelzen verteidigt.
  • gesagt haben soll: „Ein Chemiker, der kein Physiker ist, ist überhaupt gar nichts“? Seine große Leidenschaft galt aber nicht der Physik, sondern der Geologie, der er sich im Alter von 78 Jahren bis zu seinem Tod 1899 (mit 88 Jahren) voller Hingabe widmete.

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Nora Kistner
Nora Kistner
n.kistner@raabe.de

… ist Redakteurin im Bereich Naturwisschenschaften und betreut die Projekte „RAAbits Realschule Biologie“ und „RAAbits Realschule Chemie“.

2 Kommentare
  • Tobias Dietzsch
    Gepostet um 15:27h, 01 April

    Dann ist doch der Titel eigentlich falsch – oder?!

  • Nora Kistner
    Nora Kistner
    Gepostet um 15:48h, 01 April

    Naja, steng genommen ist er eher der Adoptivvater… Aber immerhin hat Bunsen den Bunsenbrenner weiterentwickelt – ganz unbeteiligt war er also auch nicht! 🙂

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