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Klassenorganisation

Zum neuen Schuljahr heißt es, neue Schüler und ihre Bedürfnisse kennenlernen, Lernprozesse effektiv strukturieren und Begabungsunterschiede aufzufangen. Doch wie geht man vor? Woran kann man sich orientieren? Inspirierende Ansätze bietet ein Pilot-Projekt, welches Hirnforschung und Schulpraxis zusammenführt. Wir sprachen mit den Initiatoren, dem Neurobiologen Herrn Prof. Roth und dem Lehrer Herrn Koop.

Ein Interview mit dem renommierten Neurobiologen Gerhard Roth und dem Lehrer Michael Koop

Herr Roth, Herr Koop, an der Gesamtschule Bremen-Ost haben Sie den Unterricht gehörig umgekrempelt. Wie kam es dazu?

In der Lernpsychologie gibt es seit längerem fundierte Erkenntnisse darüber, wie Lernen einschließlich schulischen Lernens funktioniert,

Der Urlaub ist endgültig vorbei − der Jetlag überstanden, die Wäsche gewaschen, der Kühlschrank gefüllt. Es kann also wieder losgehen: das neue Schuljahr! Inzwischen haben Sie vermutlich die ersten Konferenzen hinter sich, die Stunden, Klassen und Räume wurden verteilt  − mit einem Satz: Ihre Vorbereitungen für das...

Die „Flüchtlingswelle“ war das Streitthema 2015. Und auch ein Jahr später, sind an deutschen Schulen die damit verknüpften Herausforderungen noch längst nicht gemeistert. 476.649 Anträge auf Asyl wurden im Jahr 2015 gestellt, fast 480.000 bereits bis Juli dieses Jahres. Das Bildungsministerium rechnet mit 90.000 bis 120.000 zugewanderten, schulpflichtigen Kindern bis Ende 2016. Es bleibt die Frage: Wie können Kindern, die über keine oder mangelnde Deutschkenntnis verfügen, in die Schule und den Unterricht integriert werden?

[caption id="attachment_8728" align="aligncenter" width="301"] Anne Frank am Schreibtisch © ddp images[/caption] In Emmendingen, im Süden Deutschlands, nahe bei Freiburg, gibt es seit einigen Jahren das Deutsche Tagebucharchiv. Hier werden Tagebücher, Erinnerungen, Briefwechsel sowie Erinnerungsträger, zum Beispiel Fotos oder persönliche Dokumente, gesammelt. Ein Besuch lohnt sich! Am 12....

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, heißt es so schön bei Hesse. Oft ist aber aller Anfang schwer – oder zumindest herausfordernd, wenn Sie Schülerinnen und Schüler für die verschiedensten Unterrichtsinhalte motivieren wollen. Der Unterrichtseinstieg sollte, die Lernenden ansprechen, Spannung aufbauen und aktivieren. Gleich...

Er ist Grundschullehrer, didaktischer Leiter seiner Schule und arbeitet beim Land Hamburg in der Lehrerausbildung: Aber Benjamin Miller, Referent der RAABE-Akademie, hat sich auch noch Gedanken darüber gemacht, wie er die Gruppen- und Teamarbeit im Unterricht optimieren kann. Resultat dieser Überlegungen ist das TeamPad©, ein ‚Tool‘ das auf der Coverdale Trainingsmethode für Führungskräfte basiert. Aber was haben Topmanager und Drittklässler eigentlich gemeinsam? Nicht viel, sagen Sie? Dann passen Sie jetzt genau auf. Wir (Benedikt Reinhard und Mirjam Dapp) haben Benjamin Miller gefragt, was es mit dem TeamPad© eigentlich auf sich hat.

[caption id="attachment_12988" align="aligncenter" width="480"]Team Management-Experte und Referent der Raabe Akademie Benjamin Miller Team Management-Experte und Referent der Raabe Akademie Benjamin Miller[/caption] Raabe Verlag: Lieber Herr Miller, Sie sind Grundschullehrer. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, eine Methode, die eigentlich von Führungskräften angewendet wird, für die Schule weiter zu entwickeln? Miller: Entstanden ist die Idee während meiner Beratungstätigkeit für Bildungsinstitutionen im Bereich Team- und Projektmanagement. Während der Trainings ist bei meinem Kollegen Stefan Heimers und mir die Idee gereift, dass unsere Inhalte und Methoden auch für Schüler ideal sein müssten. Wir haben dann überlegt, wie für die Zielgruppe Schüler ein Teamtraining aussehen könnte. Da sind dann natürlich unsere eigenen Erfahrungen als Lehrer eingeflossen. In Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Coverdale und etlichen Testdurchläufen ist dann das TeamPad© entstanden.

Portfolioarbeit ist in vielen Bundesländern bereits als Standard in der Lehrerausbildung festgelegt. Es scheint sich dabei aktuell um einen Trend in den Kultusministerien zu handeln. Aber was steckt dahinter? Am Anfang meiner Beschäftigung mit Portfolioarbeit war ich voller Skepsis gegenüber dieser mehr oder weniger neuen Methode...

Stellen Sie sich vor, Sie hätten eine Klasse in der Inklusion nicht nur auf dem Papier steht, sondern Alltag ist. Sie ist bunt gemischt mit Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Lernvoraussetzungen. In dieser Klasse wird es nie langweilig, denn sie steckt voller unterschiedlicher Charaktere und Begabungen, vereint sowohl Verhaltenskreative als auch Musterschüler. In diese Klasse gehen Lukas und Simone.

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