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Wie entstehen eigentlich unsere CDs? – Aufnahmen für RAAbits Spanisch im Tonstudio

Wie entstehen eigentlich unsere CDs? – Aufnahmen für RAAbits Spanisch im Tonstudio

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Neulich war es wieder soweit:

für unsere RAAbits Spanisch CD haben wir Aufnahmen im Tonstudio gemacht. Und wie jedes Jahr bedeutet das für mich als Redakteurin eine Abwechslung im Arbeitsalltag, der meist am Schreibtisch stattfindet.

Natürlich werden auch die Aufnahmen erst einmal vom Schreibtisch aus vorbereitet. Als ersten Schritt prüfe ich die Texte meiner Autoren: Fügen sie sich logisch in die Einheit ein? Sind sie dem Niveau angemessen? Und, ganz wichtig, sind sie sprachlich einwandfrei? Dies bestätigen mir spanische Muttersprachler, die alles noch einmal Korrektur lesen.

Dann ist das Tonstudio in der Pflicht, denn es gilt passende Sprecher zu finden. Zum Glück leben in Stuttgart viele Spanier! Aber auch Lateinamerikaner finden sich in der umfangreichen Kartei von „Ton-in-Ton“. Brauche ich also einen bestimmten Akzent, zum Beispiel einen chilenischen, ist das kein Problem! Doch dieses Mal bezogen sich meine Wünsche nur auf das Alter der Sprecher, mal eine jugendliche Stimme, mal eine etwas reifere.

© colourbox

© colourbox

Im Studio ist es warm, die Fenster bleiben geschlossen und alles ist mit Teppich ausgelegt, denn es darf ja kein Ton von außen stören. Während die Sprecher zur Aufnahme in einen Nebenraum gehen, höre ich von außen zu. Über ein Mikrofon, das vor mir steht, kann ich Anweisungen geben. Wenn ich auf den Knopf drücke, wird meine Stimme in den Aufnahmeraum übertragen.

Das wichtigste ist das Sprechtempo: für spanische Muttersprachler ist es nicht leicht, sich zurückzuhalten, sodass die Schüler später nicht überfordert sind. Aber auch inhaltliche Hinweise sind wichtig, zum Beispiel ob jemand gerade traurig oder fröhlich ist oder an welchen Stellen jemand überlegt.

Außerdem müssen die Texte genau so gesprochen werden, wie sie auf dem Blatt stehen. Ohne Versprecher und ohne Auslassungen. Das ist für die Sprecher gar nicht so einfach, denn eine wichtige Regel lautet: Das Papier darf nicht in die Hand genommen werden, sonst raschelt es bei der Aufnahme. Und dann das Wasser: viel trinken bitte, damit man keine Schmatzgeräusche hört!

Spanisch-CD_und_bookletDieses Mal nehmen wir viel auf – drei Stunden mit insgesamt vier Sprechern. Doch während für mich die Arbeit danach beendet ist, geht es im Tonstudio erst richtig los: die Aufnahmen werden geschnitten, die Lautstärke der Sprecher aufeinander abgestimmt, die einzelnen Tracks angelegt. Nach zwei bis drei Wochen bekomme ich dann den sogenannten „Master“, mit dem ich noch einmal prüfe, ob alles stimmt: die Reihenfolge der Tracks, die Tonqualität und der Zusammenschnitt. Diesen Master schicke ich ans Presswerk, das die CDs in der benötigten Auflage brennt.

Zu guter Letzt mache ich das Booklet fertig – und so halten Sie im Januar unsere neue RAAbits Spanisch CD 8 in der Hand!

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Kristina Holzner
Kristina Holzner
k.holzner@raabe.de

Redakteurin im RAABE Fachverlag für die Schule, verantwortlich für die Redaktion von RAAbits Spanisch und Sozialkunde/Politik.

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