1914 – 2014: Zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor einhundert Jahren

1914 – 2014: Zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor einhundert Jahren

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Vor die Wahl gestellt, in welcher Zeit Sie am liebsten leben wollten – könnten Sie es sich denn aussuchen –, würden sich die meisten vermutlich für die Gegenwart statt Erster Weltkrieg entscheiden. Neben nicht ganz unwesentlichen Annehmlichkeiten wie fließendem Wasser oder dem Supermarkt um die Ecke spielt dafür vor allem eine Rolle, dass unser Leben heute grundlegend sicherer ist oder mit einem anderen Wort: zivilisierter.

Aber ist das wirklich so? Ob aktuell der Bürgerkrieg in der Ukraine oder der nie enden wollende Nahost-Konflikt, letztlich verhalten wir uns nicht anders als unsere Vorfahren aus der Steinzeit: Wird der Streit nicht gelöst, dann haut man sich die Köpfe ein, wenn auch nicht mehr mit Keulen.

Wie verheerend es sein kann, wenn Krieg mit modernen Mitteln geführt wird, wurde im Ersten Weltkrieg zum ersten Mal deutlich. Keine der vielen Rückschauen, die aus Anlass des hundertsten Jahrestages erscheint und nicht auf die ungeheure Zahl an Toten und Verletzten dieses globalen technisierten Kampfes verweist.

Frieden im Krieg: Der „Weihnachtsfrieden“ von 1914

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Britische und deutsche Soldaten während des Weihnachtsfriedens 1914. Foto: picture-alliance/Mary Evans Picture Library

Dass es inmitten von Gewalt und Zerstörung auch zwischen Gegnern noch menschlich zugehen kann, ist Thema des aktuellen Beitrags aus RAAbits Deutsch/Sprache „Kooperation und Kommunikation, wo es niemand erwartet. Zur Fraternisierung im Stellungskrieg des Ersten Weltkriegs“. Hier erfahren Ihre Schüler, wie sich zwischen feindlichen Soldaten Ende 1914 ein Waffenstillstand einstellte, der als „Weihnachtsfrieden“ in die Geschichte einging. Sie lesen, wie es zu dieser ungewöhnlichen Kooperation kam, wie sie aufrechterhalten wurde und warum sie schließlich wieder endete.

Der Grafiker Ralf Marczinczik hat das Thema „Weihnachtsfrieden“ übrigens in einem Comic verarbeitet. Schauen Sie doch einmal rein.

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Und noch ein Tipp für Französischlehrerinnen und -lehrer: Eine sehr persönliche Annäherung an den 1. Weltkrieg gelingt mit folgender Unterrichtseinheit: „Lettres de poilus – Feldpostbriefe. Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg im deutsch-französischen Vergleich (Oberstufe)“mit Briefen deutscher und französischer Soldaten als Hördokumente!

Weitere interessante Anregungen zu ganz unterschiedlichen Aspekten des Ersten Weltkrieges finden Sie außerdem in diesen Beiträgen:

RAAbits Bilingual Geschichte:

RAAbits Geschichte

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Pamela Winkler
Pamela Winkler
p.winkler@raabe.de

... ist Redakteurin für RAAbits Deutsch (Sprache).

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