Wir sind Europameister!!! (Teil 1)

EM WM Fans Meisterschaft Stimmung Ausgelassenheit Sieg

Jubel, Trubel, Heiterkeit © Colourbox

Otto und Ottilie Normalverbraucher wissen genau: Sobald man Zahnpasta mit schwarz-rot-goldenen Streifen und Nudeln in Deutschlandoptik kaufen kann, regiert wieder König Fußball! Die Europameisterschaft in Frankreich hat jüngst begonnen, die Befindlichkeiten und Wehwehchen der deutschen Nationalmannschaft bestimmen die tägliche Nachrichtenlage und (fast) jeder fiebert mit „unserer“ Elf mit und drückt ihr die Daumen, damit „wir“ Europameister werden (dabei weiß doch sowieso ein jedes Kind, dass das Island wird).

Doch während wir uns den Titel herbeisehnen, vergessen wir völlig, dass wir schon Europameister sind. Wobei „vergessen“ das falsche Wort ist. Während Fußball quasi omnipräsent ist und die Sportnachrichten dominiert, werden kleinere Sportarten kaum bis gar nicht beachtet, noch nicht einmal in den Kanälen des Sportfernsehens.

Höchste Zeit also, einmal den Vorhang beiseite zu ziehen und nachzusehen, in welchen Disziplinen Deutschland derzeit amtierender Europameister ist. Heute und in den nächsten Wochen werden einige bekannte und weniger bekannte Sportarten vorgestellt.

Schulische Verwaltungsakte – (k)ein Problem?

Als Schulleiterin bzw. Schulleiter müssen Sie sich wohl oder übel mit Verwaltungsangelegenheiten beschäftigen. Ein wichtiges Gesetz bei Verwaltungsakten jeglicher Art ist das Verwaltungsverfahrensgesetz (VwvfG). Das VwVfG existiert auf Bundesebene und regelt die öffentlich-rechtliche Verwaltungstätigkeit von Behörden. Für Ihr Bundesland existiert ein Landesverwaltungsverfahrensgesetz, in dem der Landesgesetzgeber die Regelungen des Bundes meist wortgleich übernommen oder darauf verwiesen hat.

Kennen Sie sich damit aus? An einem Beispielfall aus unserem letzten Rechtsseminar für Hessische Schulleitungen in Frankfurt am Main können Sie überprüfen, ob Sie fit sind für die tägliche Verwaltungsarbeit.

Beispielfall für Verwaltungshandeln

Der Schüler V. geht seit wenigen Wochen erst auf Ihre Schule, nachdem die Eltern zuvor nach Deutschland gezogen sind. Um ihren Sohn V. vom Sportunterricht zu befreien, legen Ihnen die Eltern ein Attest vor, um ihren Sohn vom Sportunterricht befreien zu lassen. Das Attest ist allerdings von einem Arzt aus dem Heimatland von V. ausgestellt worden und liegt in der dortigen Landessprache, also nicht auf Deutsch vor. Wie sollten Sie mit diesem Fall umgehen?

Und plötzlich sind sie da! – Flüchtlingskinder an der Schule aufnehmen

Die Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung ist neben Inklusion und neuen Bildungsplänen gegenwärtig weiter das Topthema an Schulen und in der Öffentlichkeit. Natürlich beschäftigen auch wir uns intensiv mit diesem Thema.

Wie ist die Stimmung an Schulen? Das wollten wir wissen und haben in den letzten Monaten zahllose Gespräche mit Schulleitungen und Lehrkräften geführt. Die einhellige Meinung unter den Befragten ergab, dass die gegenwärtige Situation an alle hohe Anforderungen stellt, kreative Lösungen benötigt werden und großes Engagement erforderlich ist – teilweise bis zur Belastungsgrenze. Aber: Andererseits bietet die Beschulung von Flüchtlingskindern auch Chancen und kann eine Bereicherung für die Schule sein. Hier einige Aussagen aus einer Schule an der seit einiger Zeit geflüchtete Jugendliche unterrichtet werden:

Flüchtlinge an der Schule – das heißt für mich …

„Eine große Hürde sind Sprachprobleme, man verständigt sich mit Händen und Füßen oder mithilfe von Bildern, manchmal werden auch Schüler aus anderen Klassen zum Übersetzen geholt.“

Sightseeing in Trier – eine Zeitreise in die Römerzeit

Vor Kurzem machte ich mich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit, nämlich in die römische Antike: nach Trier in Rheinland-Pfalz. Trier bricht viele Rekorde. Die Stadt an der Mosel gilt nicht nur als älteste Stadt Deutschlands, sondern stieg zur Römerzeit mit über 80.000 Einwohnern auch zur größten Stadt nördlich der Alpen auf. Sie war zweimal Regierungssitz des Weströmischen Reiches (328-340 unter Kaiser Konstantin II, 367-392 unter Valentinian I). Zudem steht dort die älteste Bischofskirche Deutschlands.

Trier Amphitheater Römer Rom Antike panem et circenses

“Panem et circenses” (Brot und Spiele) ermöglichten es, die Bevölkerung bei Laune zu halten. Das Ende des 2. Jahrhunderts n. Chr. erbaute Amphitheater bot 18.000 Zuschauern Platz. © Matthias Eschmann

Trier Amphitheater Kellerräume Römer Rom Antike panem et circenses

Im Amphitheater fanden zumeist recht blutrünstige Kämpfe zwischen Menschen oder Tieren statt. Die „Darsteller“ warteten unterhalb der Arena im Kellergeschoss auf ihren Kampfeinsatz. © Matthias Eschmann

Ein Lerntagebuch führen – gekonnt reflektieren ist gar nicht schwer!

Anne Frank am Schreibtisch © ddp images

Anne Frank am Schreibtisch © ddp images

In Emmendingen, im Süden Deutschlands, nahe bei Freiburg, gibt es seit einigen Jahren das Deutsche Tagebucharchiv. Hier werden Tagebücher, Erinnerungen, Briefwechsel sowie Erinnerungsträger, zum Beispiel Fotos oder persönliche Dokumente, gesammelt. Ein Besuch lohnt sich!

Am 12. Juni, dem Tag des Tagebuchs, wird des wohl berühmtesten Tagebuchs gedacht. Dieser Gedenktag erinnert nämlich an Anne Frank, das Mädchen, das ab seinem 13. Geburtstag in einem Notizbuch Erlebnisse und Gedanken aufschrieb, als es sich mit seiner jüdischen Familie in einem Hinterhaus in Amsterdam vor den Nazis versteckte und das 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen starb.

In einem Tagebuch lassen sich Erlebnisse, eigene Aktivitäten, Gefühle und Stimmungen notieren. Ein Tagebuch zu schreiben, kann einen befreienden Effekt haben. Daher wird das Schreiben von Tagebüchern auch von Therapeuten empfohlen.

Für den Unterricht interessant und hilfreich sind sogenannte Lerntagebücher. In einem Lerntagebuch können schon Schüler der fünften Klasse beispielsweise folgende Fragen beantworten: