Mittendrin statt nur dabei – der RAABE-Verlag auf dem DAPF-Kongress

Viel war am Samstag, den 12. Mai, in Dortmund los. Neben den zahlreichen Anhängern von Borussia Dortmund, die dem Pokalfinale und der Meisterfeier entgegenfieberten, trafen sich auch über 600 Schulleiterinnen, Schulleiter und Lehrkräfte auf dem Fortbildungskongress der Dortmunder Akademie für Pädagogische Führungskräfte. Mit 638 Teilnehmern war der 5. DAPF-Kongress damit der bisher größte.

Unter dem Motto „Handwerkszeug für Schulleitung“ gab es eine breite Palette an Vorträgen und Werkstätten zu wissenschaftlich fundierten Themen, im Rahmen derer sich die Teilnehmer fortbilden und austauschen konnten.

Eingestimmt wurden die Teilnehmer durch die Darbietung von Matthias Wesslowski, der mit seinen Zauberkünsten zum Thema „Schulleitung im Spannungsfeld von Fiktion und Illusion“ seine Zuschauer begeisterte.

Die Themen der Werkstätten waren breit gestreut – von Change-Management über Konstruktive Kommunikation in Konfliktsituationen bis hin zu Individueller Förderung in der Praxis. Und so war es gut, dass für jeden Teilnehmer die Möglichkeit bestand, zwei Werkstätten zu besuchen.

Selbstverständlich nahmen auch mein Kollege Gerd Birkigt und ich jeweils an zwei Werkstätten – wie z.B. zur Arbeit in Netzwerken bzw. zur wertschätzenden Schulentwicklung – teil um so neue spannende Einblicke in die Arbeit der Schulleitung und Anregungen für unsere Arbeit zu bekommen.

Passend zum Thema des Kongresses hat der RAABE-Verlag zusammen mit den Herausgebern Hans-Günter Rolff, Herbert Buchen und Leonhard Horster verschiedene Beiträge in der Broschüre „Managementwerkzeuge für Schulleitung und Schulentwicklung“ zusammengestellt und gratis an die Teilnehmer ausgegeben. All diejenigen, die nicht am Kongress teilnehmen konnten, können die Broschüre in unserem Onlineshop käuflich erwerben.

“Einen neuen Aufbruch wagen” – mit Gottvertrauen Zukunft gestalten

© Deutscher Katholikentag

Seine Wurzeln liegen im 19. Jahrhundert. Dieses Jahr findet er zum 98. Mal in Mannheim vom 16 bis zum 20. Mai statt – der Deutsche Katholikentag.

„Wir wollen, dass dieser Katholikentag eine Zeitansage wird. Er soll Orientierung geben in der Unübersichtlichkeit der vielen Krisen, die unsere Gegenwart prägen. (…) wollen wir uns (…) mit gläubiger Zuversicht und wachem Verstand den Herausforderungen unserer Zeit stellen. Wir wollen gemeinsam Perspektiven für unser Planen und Handeln in unserem Land, in der Welt und als Kirche entwickeln. (…) Das gilt zunächst für die Situation und den Weg unserer Kirche. Hier will der Katholikentag eine wichtige Station im begonnenen Dialogprozess der katholischen Kirche in Deutschland sein.“ (Auszug aus dem Geleitwort von Alois Glück, Präsident des ZdK.)

Der Katholikentag, der jedes zweite Jahr im Wechsel mit dem Deutschen Evangelischen Kirchentag stattfindet, ist eine von Tausenden Menschen besuchte Veranstaltung des Laienkatholizismus, die die Gemeinschaft Kirche erleben lassen will und Diskussionen rund um die (katholische) Kirche und die Gesellschaft anstoßen soll. Auch Innenminister Hans-Peter Friedrich wird dieses Jahr als evangelischer Christ an einem Gespräch teilnehmen. Nach Angabe der Veranstalter wird versucht, den Katholikentag möglichst barrierefrei zu gestalten, um auch behinderten Menschen die Teilnahme zu ermöglichen.

Die Echtzeit-Events sind in vier Themenbereiche eingeteilt, die wiederum von vielen anderen Veranstaltungen wie der Bibelarbeit und dem Dialog mit anderen Religionen begleitet werden. Nachzulesen im Programmheft vom 5. März oder in der aktuellen Online-Datenbank. Daneben gibt es aber auch ein virtuelles Begleitprogramm:

Natürlich sind auch die Medien vor Ort. So berichtet zum Beispiel die ARD am Sonntag, den 20.05. vom Katholikentag, und im Deutschlandradio ist er an allen fünf Tagen in verschiedenen Programmen Thema.

Wir wünschen allen Teilnehmern des 98. Katholikentags 2012 viel Spaß und inspirierende Begegnungen!

Alles Familie – oder was?

Zwischen dem Mutter- am 13. und dem Vatertag am 17. Mai liegt noch ein weiteres Ereignis, das ganz im Zeichen der Familie steht: der Internationale Tag der Familie am 15.Mai.

Doch was heißt das eigentlich – Familie? Ganz einfach, sagen Sie? Überlegen Sie sich doch einmal kurz, wer für Sie zu Ihrer Familie gehört: Eltern, Geschwister, Oma, Opa … und vielleicht doch auch die enge Freundin, die man schon seit vielen Jahren kennt? Oder ist die beste Freundin Ihrer Oma nicht auch irgendwie eine Oma für Sie? Was macht also Familie aus?

www.colourbox.com

Familie ist dynamisch. Sicher haben Sie in Ihren Klassen viele Kinder, die in einer Eineltern-, einer Stief- oder Patchworkfamilie aufwachsen. DIE eine Familie gibt es also nicht (mehr). Nicht nur Blutsverwandtschaft zählt, sondern auch (und wenn nicht noch mehr) der emotionale Zusammenhalt. Die Hauptaufgabe der Familie besteht darin, ein Kind auf das Leben in der Gesellschaft vorzubereiten – die Spielregeln kennenzulernen. So gesehen ist die Familie (in welcher Zusammensetzung auch immer) ein Lernraum.

Ich könnte jetzt noch absatzweise schreiben, was Familie ausmacht, wie sie sich verändert hat und welche Rolle Familie in der Gesellschaft spielt. Das würde hier jetzt aber zu weit führen. Ich will Ihnen nur einen kleinen Denkanstoß geben:
Fragen Sie doch einmal Ihre Schüler, was sie unter dem Begriff Familie verstehen. Und welche Aufgaben die Familie eigentlich erfüllen soll. Das wird für einigen Diskussionsstoff sorgen, denn bestimmt haben Sie eine andere Vorstellung als Ihre Schülerinnen und Schüler und diese untereinander. Familie ist individuell und immer anders – zum Beispiel so: „Als mein Vater meine Mutter geheiratet hat, hatte er schon zwei Kinder, Dirk und Elke, meine größeren Geschwister also, […] Jetzt wohnt mein Vater bei Sina. Mit Dirk und Elke. Und mit Fieke und Gijs, Sinas Kindern. Zusammen haben sie Hilletje, die ist jetzt dreieinhalb. Hilletje ist also meine Halbschwester, aber Fieke und Gijs sind nicht meine Halbgeschwister. Die sind ja von Sina und einem anderen Mann. Klar, oder? Dirk und Elke natürlich schon, aber die hatte ich ja schon.“ (G. Kuijer: Wir alle für immer zusammen. Hamburg: Oetinger 2001. S. 21)

P.S.: Falls Sie noch Anregungen für Ihre Familienstunde brauchen, hier gibt es noch mehr – unter anderem für Religion, Englisch, Sozialkunde.

Der DAPF-Kongress – mit und von RAABE

DAPF  – hinter dieser Buchstabenkombination verbirgt sich keineswegs ein kulinarischer Leckerbissen, sondern die Dortmunder Akademie für Pädagogische Führungskräfte.

Bereits zum fünften Mal heißt es am 12. Mai 2012: “Herzlich willkommen zum DAPF-Kongress an der TU Dortmund!” Auch der RAABE Verlag wird wieder vor Ort sein – in diesem Jahr sogar in ganz besonderer Funktion: als Mitsponsor!

Passend zum Kongressthema “Handwerkszeug für die Schulleitung” haben wir mit unseren Herausgebern Hans-Günter Rolff, Herbert Buchen und Leonhard Horster verschiedene Beiträge aus dem Werk “Schulleitung und Schulentwicklung” zu einem Buch zusammengefasst, das jeder Teilnehmer gratis erhält.

Unter die erwarteten 600 Schulleiterinnen und Schulleiter mischen sich am Samstag zwei meiner Kollegen, Anke Beiler und Gerd Birkigt. Auch sie nehmen an Workshops teil und werden natürlich nächste Woche hier von ihren Erlebnissen und Eindrücken berichten!

Unter Lehrern – RAABE auf dem 12. Symposion “Lehren und Lernen”

Bad Wörishofen im Unterallgäu ist die Geburtsstadt von Rainer Werner Fassbinder, mehr Menschen verbinden diese Stadt aber wahrscheinlich mit dem Schaffen und Wirken von Sebastian Kneipp.

Auch am vergangenen Wochenende standen Sebastianeum, Kneippianum, Kloster und Kurhaus im Mittelpunkt, allerdings in ihrer Funktion als Tagungs- und Seminarräume:

Mehr als 400 Lehrerinnen und Lehrer waren am bisher wärmsten Wochenende des Jahres zum 12.Symposion „Lehren und Lernen“ des Beltzforum angereist, um sich fortzubilden, auszutauschen und einem vielfältigen Vortrags- und Rahmenprogramm beizuwohnen.

Die Themen waren breit gestreut: 40 Referenten füllten das Wochenende mit Seminaren und Workshops von Motivation und Disziplin in der Klasse, über Achtsamkeit für Lehrer und Schüler, bis hin zu Poetry Slam, Theater und Gesang im Unterricht. Neben den namhaften Referenten glänzte auch das Rahmenprogramm mit prominenten Gästen. Ein Highlight war sicher der Besuch des Schauspielers Bruno Ganz, aber auch der Berliner Poetry Slammer Frank Klötgen sowie das wunderbare Duo Jutta Glaser/Christoph Stadler und die A-Capella-Gruppe 5 ohne Namen überzeugten die gespannte Lehrerschaft mit Wort- und Gesangskunst von sich.

Natürlich habe auch ich an verschiedenen Workshops teilgenommen – vielleicht war ja auch jemand von Ihnen bei Prof. Dr. Eiko Jürgens zum Thema Classroom-Management oder bei Herrn Thomas Wolff zu „Schüler im Internet“? Tagungen und die dazugehörigen Workshops sind für uns RAABEn immer ein Gewinn, da wir hier die Möglichkeit haben in ungezwungenem Rahmen mit Lehrerinnen und Lehrern, Schulleiterinnen und Schulleitern, sowie Experten aus der Wissenschaft ins Gespräch zu kommen. Das habe ich ausführlich genutzt und viel Informatives und neue Ideen mit an meinen Schreibtisch genommen. Ich hoffe, Ihnen ging es genauso!

 

Lachen ist gesund – und bildet!

Am kommenden Sonntag ist der “Weltlachtag“. Als Redakteur beim RAABE Fachverlag Logo des Weltlachtagesfür die Schule stelle ich mir die Frage, ob wir bei der Bearbeitung von Material nicht oft den Blick für Witz und Komik verlieren. Vielleicht auch deshalb, weil wir denken, dass Sachlichkeit und Korrektheit darunter leiden könnten.

Auch aus Lehrersicht ist der Umgang mit Komik schwierig – das habe ich in meiner Lehrerzeit oft genug zu spüren bekommen. In der Klasse einen Witz zu erzählen ist tatsächlich eine Herausforderung an Ihre Lehrerrolle: Einerseits die Klasse zum Lachen zu bringen und andererseits Schülerinnen und Schüler für mangelhafte mündliche Mitarbeit eine Fünf zu geben ist ein schwieriger Spagat.

Lachende Schülerinnen

Copyright: Colourbox.com

Abgesehen davon, dass der spontane Witz aus vielen Gründen einem Minenfeld gleicht (Beispiel), gibt es trotzdem Situationen, in denen Witze im Klassenzimmer sinnvoll eingesetzt werden können. Besonders als Erfolgskontrolle am Ende einer Unterrichtseinheit kann ein Witz durch die geforderte Transferleistung gut zur Überprüfung des Sachverständnisses beitragen. So funktionieren Witze in den Fremdsprachen nur bei ausreichender Vokabelkenntnis und mit dem Wissen über entsprechende regionale oder nationale Eigenheiten. In Sozialkunde, Politik und Geschichte können wir über viele Witze nur lachen, wenn wir den Zusammenhang verstanden haben. Umfangreiche Witz-Sammlungen wie beispielsweise “Der ‘braune’ und der ‘rote’ Witz” (aus den 1960er-Jahren von Kurt Hirche, nur noch antiquarisch) sind ohne Kenntnis und Verständnis der Entstehungsumstände nicht im Geringsten komisch.

Jetzt aber genug der Theorie und Reflektion – kommen wir zur Praxis: Dass Lehrer über Humor verfügen ist kein Geheimnis. Lassen Sie uns und unsere Leser daran teilhaben!


Spielregeln:

Schreiben Sie Ihren Lieblingswitz aus dem Themenfeld “Schule” als Kommentar auf unsere Facebook-Seite (Nicht-Facebooker können auch die Kommentarfunktion hier im Blog nutzen – ich werde die Witze dann zur Abstimmung übertragen).
Lesen Sie die Witze der Anderen und klicken Sie den “Like-Button”, wenn Sie einen Witz mögen.
Derjenige, der bis zum 13. Mai die meisten “Likes” hat, erhält als Belohnung das “Wörterbuch der Jugendsprache” von PONS, damit ihm auch in Zukunft nie die richtigen Worte fehlen.


Und nun wünsche ich Ihnen – und mir ;-) – viel Spaß!

Lehrer und Schule in der digitalen Gesellschaft auf der re:publica 2012

Logo Banner re:publica 2012 #rp12 300x250-1Die re:publica ist mittlerweile die wohl größte Konferenz im deutschsprachigen Raum über den Stand der digitalen Gesellschaft. Inzwischen ist die jährliche Veranstaltung in Berlin zu einer festen Institution geworden, wenn es um Austausch, kritische Beleuchtung und Weiterentwicklung der inhärenten Themenfelder rund um Publizieren und Teilen im Web 2.0, Social Media und Communities, aber auch öffentlichen und wirtschaftlichen gegenüber Individualinteressen, Urheberrecht und Vorratsdatenspeicherung geht.

Zu der Veranstaltung in der kommenden Woche (2. bis 4. Mai 2012) mit rund 200 Stunden Programm werden von den Veranstaltern mehrere tausend registrierte Teilnehmer aus allen Bereichen der Gesellschaft, Medien öffentlichen Institutionen und Organisationen sowie der Wirtschaft erwartet.

Nomen es omen, wird die #rp12 inzwischen von den Teilnehmern und Interessierten als “Digitales Klassentreffen” (sic!) bezeichnet. Die re:publica 2012 umfasst nationale und internationale Vorträge namhafter Sprecher und einen sehr umfangreichen Teil an Beiträgen, den interessierte Teilnehmer im Vorfeld zur Aufnahme ins Programm eingereicht haben. In diesem Jahr gibt es angesichts der differenzierten Programmstruktur erstmals ein eigenes Vortragsangebot (Panels) zum Bereich Lehre und Lernen. In dem Thementrack re:learn geht es – so die Beschreibung der Programmmacher – im Kern um folgende Aspekte:

Wie lernen wir heute? Was sind die rechtlichen und sozialen Grundvoraussetzungen für den Austausch von Wissen? Wie verändern digitale Medien die Arbeit von Universitäten und Schulen? Diese Fragen werden wir in dem Track re:learn stellen, gemeinsam mit Experten und Praktikern das Thema Bildung in der digitalen Gesellschaft besprechen und dabei vor allem peer-Learning und die Notwendigkeit offener Lernmaterialien diskutieren.

Speziell auf Lehrer und Schule wird sich der Fokus am dritten Konferenztag (Freitag, 4. Mai 2012) richten, nachdem am Mittwoch, 2. Mai (Tag 1), Wissenschaft und Open Educational Ressources im Vordergrund stehen. Unter anderem wird es Vorträge und Diskussionen zu den Themen Technik-Nutzung und -Kontrolle von Schülern (“Die Technologie von James Bond und Captain Kirk in den Händen von Schülern – Totaler Kontrollverlust für die Schule?“), “Facebook mit Schülern nutzen” sowie Medienkompetenz an Schulen (“Nichts zu verschenken – Netzkulturlernen statt Medienkompetenz!). Daneben wird es ein Lehrerinnentreffen (“Lehrerinnen online – ein Bloggerinnen-Treffen“) geben.

Letzte Karten im Vorverkauf gibt es auf der re:publica Website. Daneben werden am Veranstaltungsort Station Berlin ebenfalls Tickets an der Kasse erhältlich sein.

Weitere aktuelle Informationen rund um die Konferenz finden Sie auf Twitter @republicaFacebook und Google+.

– Übrigens: Auch wir werden auf der re:publica unterwegs sein und freuen uns darauf, Sie und Euch kennenzulernen!

Mark Brandis und die Risiken der Atomenergie

Ein Jugendbuch aus den 1970er-Jahren wirft aktuelle Fragen auf

Der bereits produzierte Atommüll birgt Gefahren für die Menschen heute, wird aber auch zukünftige Generationen noch beschäftigen. © thinkstockphotos.com

Die Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima hat wieder allgemein bewusst gemacht, was wir im Alltag oft verdrängen: Die Nutzung der Atomenergie bedeutet ein kaum kalkulierbares Risiko. Und selbst wenn in Deutschland der Ausstieg aus der Kernenergie gelingt, werden zukünftige Generationen noch lange mit den Problemen zu kämpfen haben, die eine Lagerung des bereits produzierten Atommülls mit sich bringt.

Die Frage, wie ein verantwortungsbewusster Umgang mit der Kerntechnologie und atomaren Altlasten aussehen kann, wird daher aktuell bleiben und immer wieder auch ein Thema im Unterricht sein. Das Fach Deutsch kann dabei wichtige Beiträge leisten und Anstöße zur Diskussion liefern – zum Beispiel durch die Lektüre eines packenden Jugendromans, der als Science-Fiction-Abenteuer fasziniert und zugleich zu ethischen Reflexionen anregt.

Mark Brandis: "Operation Sonnenfracht"

Der Science-Fiction-Roman "Operation Sonnenfracht" zeigt eine Spezialeinheit von Raumschiffpiloten im Kampf gegen die Bedrohung der Menschheit durch atomare Altlasten des 20. Jahrhunderts. © Wurdack Verlag, Nittendorf

Ist Ihnen Mark Brandis ein Begriff? In den 1970er- und 1980er-Jahren begeisterten seine Raumfahrt-Abenteuer aus der Feder von Nikolai von Michalewsky eine ganze Generation jugendlicher Leser. Gerade erfahren die Geschichten nun eine Wiederentdeckung, denn sie fesseln Jugendliche bis heute – sei es in Form der Romane, die seit 2008 in Neuausgaben erscheinen, oder in Form einer Hörspielbearbeitung, die mit modernster Technik produziert ist und für ihr Sounddesign mehrfach ausgezeichnet wurde.

Jugendbuch und Hörspiel – die RAAbits-Reihe zum Roman „Operation Sonnenfracht“, die ab Klasse 8 geeignet ist, bezieht beide Medien ein und leitet Ihre Schüler zu einem systematischen Vergleich der Romanvorlage mit der 2011 produzierten Hörspielfassung an. Aktuelle literarische Texte und Essays aus den Wochen nach Fukushima ergänzen die Reihe thematisch und geben vielfältige Impulse für Debatten über Risiken der Atomenergie und den verantwortlichen Umgang mit technischem Fortschritt.

Wie verhalten wir uns gegenüber Technologien, die nicht kontrollierbar scheinen? Kann eine liberale Demokratie ihre Bürger zum Heldentum verpflichten? Weitere Denkanstöße zum Thema bieten Materialien aus RAAbits Ethik/Philosophie.

Zu den Themen „Umgang mit riskanten Technologien“ und „Herausforderungen nach Fukushima“ bieten außerdem folgende RAAbits-Materialien aus der Reihe RAAbits Ethik/Philosophie weitere Diskussionsanregungen:

Furcht oder Zuversicht? – Technikethik im 21. Jahrhundert

Das Dilemma des Menschenopfers – wer rettet Fukushima?

Informieren Sie sich über Mark Brandis und die Hörspiel-Reihe – und nutzen Sie die RAAbits-Materialien zum Roman „Operation Sonnenfracht“, um die Begeisterung Ihrer Schüler fürs Lesen zu wecken und sie zum Nachdenken über aktuelle ethische Fragen anzuregen!

Das war der DAV-Bundeskongress in Erfurt

© Ernst Alt

Vom 10. bis 14. April kamen in Erfurt ca. 900 Liebhaber der Alten Sprachen zum Bundeskongress 2012 des Deutschen Altphilologenverbands zusammen. Wie in den vergangenen Jahren wollten wir auch in Erfurt die entspannte Atmosphäre des Kongresses nutzen, um uns mit den Teilnehmern auszutauschen und Neuheiten aus dem RAABE-Verlag vorzustellen. An unserem Stand boten sich auch dieses Mal wieder zahlreiche Möglichkeiten für Gespräche mit Lehrerinnen und Lehrern, die uns von ihrem Arbeitsalltag und aktuellen Veränderungen in der Schulpolitik berichteten. Viele Interessierte nutzten außerdem die Gelegenheit, ausführlich in den RAAbits Latein zu blättern.

Auch in diesem Jahr gab es ein gewohnt vielfältiges Angebot an Vorträgen und Arbeitskreisen (Klick öffnet PDF-Download, 3 MB). Vor allem die Veranstaltungen zur konkreten Unterrichtspraxis haben uns wieder neue Impulse für die tägliche Arbeit in der Redaktion gegeben.

Besonders haben wir uns darüber gefreut, dass die Veranstaltung unserer Autorin Ingvelde Scholz auf so großen Anklang gestoßen ist. Über 150 Kongressteilnehmer hörten den Vortrag über eine kompetenzorientierte RAAbits-Einheit zu Liebesgeschichten in OvidsMetamorphosen“. Die anschließende rege Diskussion zeigte deutlich, dass mit der Erweiterung des Lehr- und Lernbegriffs Aspekte wie Differenzierung, Individualisierung, offene Lernformen und dialogische Leistungsbewertung für Lehrkräfte zunehmend von Bedeutung sind.

Die vorgestellte Unterrichtseinheit kann als PDF-Version noch bis zum 22. April zu einem Sonderpreis von 13 Euro erworben werden!

UPDATE: Das Angebot wurde bis zum 06.Mai verlängert. Laden Sie außerdem fünf Seiten der Unterrichtseinheit gratis zur Probe herunter.

Der Berg ruft?

Wer im Frühtau zu Berge einer Schulklasse begegnet, sieht wahrscheinlich müde, wenig begeisterte Gesichter, auch wenn die Wälder und Höhn noch so schön grünen, wird einem wohl eher selten ein gut gelauntes „fallera“ entgegentönen.

– Video: via YouTube

Nähert sich das Schuljahr dem Ende, naht auch wieder der nächste Wandertag. Mit Rucksack, Brotzeit und in Zweierreihen in die Natur war gestern: Die Mädels wollen zum Shoppen in die Stadt, die Jungs einfach einen lockeren Tag, Kino, einkaufen, Pizza essen… WANDERN???

Dabei liegt das Wandern seit einigen Jahren bei den Deutschen wieder voll im Trend. Der Deutsche Wanderverband rief im letzten Jahr einen Wettbewerb zum Schulwandern aus. Über 60 Klassen beteiligten sich und sendeten ihre Ideen zum Thema Wandertag ein, die einfallsreichsten wurden mit tollen Klassenpreisen prämiert.

Wie gestalten Sie den Wandertag mit Ihrer Klasse? Erlebnisbad und Hochseilgarten? Oder sind Sie ein Verfechter des klassischen Wandertags? Unser Autor Jonas Lanig ist das, wie er seine Schüler in die Planung mit ein bezieht und mit welchen spannenden Ideen er den Wandertag zum Erlebnistag in der Natur werden lässt berichtete er im Focus: „Das Wandern ist der Kinder Frust…“

Lassen Sie uns und Ihre Kollegen an Ihren Ideen und Erlebnissen teilhaben und berichten Sie davon! Wir freuen uns auf zahlreiche Kommentare!

PS: Falls Sie noch mehr Anregungen für die Planung von Klassenfahrten brauchen, dann schauen Sie doch bei uns vorbei!